Das muss an der St. Martinskirche gemacht werden

Kirche Im alten Turm in Oberlungwitz hat sich einiges getan

Oberlungwitz. 

Oberlungwitz. Baudenkmäler wie die St. Martinskirche in Oberlungwitz haben am vergangenen Sonntag beim Tag des offenen Denkmals wieder viel Interesse geweckt. Bei Führungen konnten die Besucher unter anderem den Dachboden und den Kirchturm, dessen unterer Teil vor 1452 entstanden und damit das älteste Gebäude von Oberlungwitz ist, entdecken. Erklärt bekamen sie unterwegs auch, dass die Kirche immer wieder Schauplatz von Bauarbeiten war und ist.

Fassadensanierung abgeschlossen

Damit geht es auch weiter. Die großen Maßnahmen, wie Fassaden- und Dachsanierung sind zwar genau wie die Arbeiten an der Orgel geschafft, doch diese Woche sind erneut Handwerker in das Gotteshaus gekommen. Im Bereich von Altarraum und Kanzel wird gemalert. "Da werden wir auch zum Erntedankfest noch ein Gerüst in der Kirche haben", sagt Volkmar Teske, der in der Gemeinde die Bauvorhaben koordiniert.

Bei der letzten Innenrenovierung in den 1970er Jahren war der Bereich nicht gemalert worden, weil Kanzel und Wand über den Altar Restaurationsexperten überlassen werden sollten. Die fanden sich laut Teske aber damals nicht. Die Arbeiten sollen rund 13.000 Euro kosten und werden von der Firma Röhner ausgeführt, die oft in historischen Gebäuden arbeitet.