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Das neueste "Funkel-Fenster" in Lichtenstein

Aktion Kreative Aktion des Helmnot-Theaters geht weiter

Lichtenstein. 

Lichtenstein. Die Mitarbeiter des Helmnot-Theaters Lichtenstein waren in den vergangenen Tagen wieder aktiv. Vier neue "Funkel-Fenster" sind in der Stadt entstanden. An der Hartensteiner Straße haben beispielsweise zwei Figuren auf einem Sofa Platz genommen, die einen besonderen Film anschauen werden, der auf einem Bildschirm hinter einem Rahmen läuft. Viele Details und einen riesigen historischen Projektor gibt es ebenfalls zu entdecken. Enthüllt werden soll das Fenster am Freitag. "Es ist wieder eins der aufwendigen Fenster geworden. Da gab es viel vorzubereiten", sagt Dirk Grünig, Leiter des Helmnot-Theaters Lichtenstein.

Seit vor Weihnachten läuft die Aktion

Insgesamt 42 Fenster an 15 Standorten waren bereits vor Weihnachten entstanden. Viele leere Fenster gibt es aber trotzdem noch in Lichtenstein, die laut Grünig ebenfalls noch gestaltet werden könnten. Doch dafür werden weitere Spender und Sponsoren benötigt. "Wir haben schon viel Unterstützung bekommen. Nur so war das alles möglich", sagt Dirk Grünig und kann auch von Senioren erzählen, die extra zu ihm in den Firmensitz des Theaters am Neumarkt gekommen sind, um eine Spende abzugeben und "Danke" für die bisherigen Fenster zu sagen.

Ein kleiner Ersatz für das stillgelegte Kulturleben

"Derzeit gibt es ja fast keine kulturellen Angebote. Man merkt, wie sehr sich die Leute danach sehen", sagt Dirk Grünig. Die "Funkel-Fenster" in Innenstadt könnten ein Stück weit Ersatz für Kino oder Puppentheater sein, weshalb immer wieder Familien, Paare oder einzelne Spaziergänge ihre Runden durch die Stadt drehen. Da der Fundus des Helmnot-Theaters riesig ist, könnte die Aktion auch im Frühjahr fortgesetzt und thematisch verändert werden. Bisher dominieren Märchenmotive. Nachdem Dirk Grünig bisher bereits Gelder von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Firmen und Privatleuten für die Aktion bekommen hat, hofft er auf weitere Unterstützung durch die kommunale und regionale Wirtschaft. "Ich sehe es als Aktion von Lichtensteinern für Lichtensteiner", sagt er. Wenn das Projekt dann auch noch so viel Anziehungskraft habe, dass es Menschen von außerhalb begeistert, sei das umso schöner und vielleicht auch ein Konzept für die zukünftige kulturelle Ausrichtung der Stadt. Fotos von weiteren "Funkel-Fenstern" gibt es hier.