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Chemnitz

"Das Wasser ist nicht zu bändigen"

Problem Oberfrohnaer klagen über Überflutung - Stadt reagiert darauf

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Wer die Frohnbachstraße von Oberfrohna in Richtung Niederfrohna entlangfährt, bemerkt ab Höhe der Hausnummer 87 ein leichtes Gefälle.

"Die Straße kippt nach links", sagt Anwohnerin Isolde Schwittaua. Und das habe schwerwiegende Folgen: Weil der Bordstein am Haus der Schwittauas deutlich niedriger ist, als auf der anderen Straßenseite, fließe bei starken Regenfällen regelmäßig Wasser auf ihr Grundstück sowie in den Keller. Besonders extrem sei es letztes Jahr im August gewesen.

"Das Wasser, das oben vom Feld an der Industriestraße kommt, schießt mit Schlamm und Stroh direkt auf uns zu", schildert Isolde Schwittaua. Die Gullideckel und Regenrinnen, die auf der Straße angebracht sind, seien in solchen Fällen schnell verstopft. "Das Wasser ist dann wie ein Strudel, einfach nicht zu bändigen", ergänzt Stephan Schwittaua. Im letzten Jahr habe er sich sogar Sandsäcke von der Feuerwehr geholt, um sein Grundstück zu schützen. Auch eine Glasfaserwand habe er schon selbst errichtet.

Wasser kann nun abfließen

Mit ihrem Anliegen ist die Familie bereits im Rathaus beim Oberbürgermeister gewesen. In der vergangenen Woche ist nun eine neu angelegte Natursteinrinne auf der gegenüberliegenden Seite fertiggestellt worden. "Wir führen das Wasser somit in einen neu eingebauten Straßeneinlauf. Damit sollte alles geordnet abfließen", informiert Stadtsprecherin Frances Mildner. Der Bau ist aus dem Budget für die Straßenentwässerung finanziert worden, ergänzt sie.



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