Das Werdauer Gerätehaus ist jetzt Chefsache

Feuerwehr Feuerwehr braucht dringend eine moderne Wache

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Foto: GoodLifeStudio/iStockphoto

Werdau. Die Debatte um ein neues Gerätehaus für die freiwillige Feuerwehr in Werdau ist alles andere als neu und war auch zur Jahreshauptversammlung vor wenigen Tagen ein großes Thema. Schließlich zählt das derzeitige Gebäude am Breitscheidplatz inzwischen stolze 90 Jahre und erfüllt lange nicht mehr die Anforderungen an eine moderne Feuerwache.

Das Gebäude entspricht den Anforderungen nicht

"Schon in seinen Abmessungen und seiner Konzeption entspricht das Gebäude nicht dem Anspruch einer Feuerwehr mit dem Einsatz- und Aufgabenspektrum unserer Ortswehr", betonte Feuerwehrchef Sascha Klappstein, der vor allem die Gefahren aus der Bauweise des Hauses und dessen Örtlichkeit ansprach. Die zu engen Stellflächen für die Einsatzfahrzeuge sowie die engen Torausfahrten seien nur zwei weitere Mängel des Gebäudes.

Spätestens im Sommer sollen die Untersuchungs-Ergebnisse vorliegen

"Wir brauchen im Kernstadtgebiet ein neues Gerätehaus", forderte der Oberbrandmeister mit Blick auf Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki, mit dem nach einiger Aussage zu diesem Themenkomplex in letzter Zeit eher weniger gesprochen wurde. Inzwischen habe das Stadtoberhaupt aber das neue Gerätehaus zur Chefsache erklärt. "Derzeit läuft eine Standortuntersuchung, deren Ergebnisse spätestens im Sommer auf dem Tisch liegen werden", sagte der Oberbürgermeister.

Der Feuerwehrchef hat große Zweifel

Derweil hat die Leitung der Werdauer Ortsfeuerwehr von ihrer neuen Wache konkrete Vorstellungen, die sich einfach nach der geltenden DIN-Vorschrift richten. "Wir brauchen künftig mindestens acht Stellplätze für unsere Löschfahrzeuge und die Sondertechnik", sagte Sascha Klappstein, der einen Ausbau des jetzigen Gerätehauses - das hat gerade mal sechs eng bemessene Plätze - nicht für realisierbar hält.