Deftige Klatsche für Zwickau in Münster

Sport 35. Spieltag in der 3. Fußball-Liga FSV verliert 1:5 (0:4)

deftige-klatsche-fuer-zwickau-in-muenster
Im Bild der EX Zwickauer Sebastian Mai rechts schaut zu wie Jinas Nietfeld versucht am Torwart Niehus Schulze vorbei zu kommen. Doch Nietfeld hat aktuell mehr Ladehemmung wie Torerfolg. Foto: Ralph Koehler/propicture

Zwickau. Der 30. April wird nicht nur den etwa 1.300 mitgereisten Fans des FSV Zwickau noch längere Zeit in Erinnerung bleiben. Die Erfolgsserie der Westsachsen scheint gerissen. Vor 8.266 Zuschauern erlebten die Muldestädter eine 1:5-Niederlage bei Preußen Münster.

Spielverlauf

Trotz starken Beginns lagen die Zwickauer bereits zur Pause nahezu aussichtslos zurück. Mitten in der Drangphase der Zwickauer gab es in der 19. Minute das 1:0 durch Martin Kobylanski. Die Münsteraner spielten nun wie entfesselt. In der 36. Minute erzielte Adriano Grimaldi das 2:0. Noch vor der Pause erhöhten die Gastgeber durch ein Eigentor von FSV-Kapitän Toni Wachsmuth, der vor Grimaldi den Ball in der 42. Minute in den eigenen Kasten grätschte.

Das war aber noch nicht alles. Erneut Grimaldi hämmerte die Kugel in der 45. Minute in den Kasten der Westsachsen. Damit war die Partie zur Halbzeit bereits gegen Zwickau gelaufen. So einem hohen Halbzeitrückstand liefen die Zwickauer schon lange nicht mehr hinterher. Fast folgerichtig hatte die Begegnung nach der Pause eher den Charakter eines Trainingsspiels. In der 69. Minute erzielte Wachsmuth noch einen zweiten Treffer, dieses Mal in das richtige Tor.

Zwei Punkte Rückstand auf den 4. Platz

Ein bisschen Hoffnung keimte beim FSV auf, die allerdings durch das 5:1, das der eingewechselte Mirkan Aydin endgültig zerschlagen wurde. So erlitten die Westsachsen einen herben Rückschlag im Kampf um den begehrten DFB-Pokalplatz vier. Allerdings hat sich die Ausgangssituation für den FSV Zwickau nicht wesentlich geändert.

Die Muldestädter haben weiterhin Tuchfühlung zu Tabellenplatz 4. Da Jahn Regensburg aber bereits am Vortag verloren hatte, beträgt der Rückstand auf den vierten Rang weiter zwei Punkte. Lediglich die Zahl der Bewerber ist größer geworden. Am Samstag geht es erneut nach Nordrhein-Westfalen, dann heißt der Gegner SC Paderborn. Anstoß in der Benteler-Arena ist 14 Uhr.