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"Dem Engagement ein Gesicht geben"

Jubiläum SOS-Kinderdorf feiert 60. Geburtstag

Zwickau. 

Zwickau . Alles begann mit einer Idee: Ein Kind braucht eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf. Dieser Grundsatz gilt für SOS-Kinderdorf in Deutschland seit 60 Jahren. Um Kriegswaisen ein Zuhause zu geben, gründete Hermann Gmeiner 1949 das erste SOS-Kinderdorf im österreichischen Imst. 1955 kam seine Idee nach Deutschland. Seine Überzeugung: Keine Hilfe kann wirksam sein, wenn ein Kind ohne Zuhause und ohne Geborgenheit aufwachsen muss.

60 Jahre später ist die Idee von Hermann Gmeiner immer noch aktuell: Heute ist SOS-Kinderdorf ein modernes Hilfswerk. Kinderdorffamilien in Großstädten, die Unterstützung junger Eltern oder Dorfgemeinschaften für Menschen mit Behinderung - neben den Kinderdörfern gibt es zahlreiche Angebote, die benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Familien unterstützen und ihnen trotz vieler Schwierigkeiten den Start ins Leben erleichtern. Dass die Idee Hermann Gmeiners auch heute noch weiterlebt, verdankt SOS-Kinderdorf den zahlreichen Spendern und Unterstützern. "So viele Menschen haben die Erfolgsgeschichte unserer Hilfsorganisation mitgestaltet. Deshalb möchten wir in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland Danke sagen und hier viele Unterstützerinnen und Unterstützer persönlich kennenlernen", sagt Prof. Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf.

"In unserem Jubiläumsjahr wollen wir dem Engagement für SOS-Kinderdorf ein Gesicht geben und die Spender in den Mittelpunkt stellen", ergänzte Dr. Kay Vorwerk, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf. Vorwerk weiter. "Dass SOS-Kinderdorf im Jahr 2015 seinen 60. Geburtstag feiern kann, ist das Zeichen einer langjährigen Erfolgsgeschichte, die durch das Engagement der Spender und vieler helfender Hände möglich wurde!" In Zwickau fand ein entsprechender Festakt am 29. Juni in der "Neuen Welt" statt. msz/pri



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