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Den Demenz-Alltag bewältigen

Initiative "Runder Tisch Demenz" in Zwickau ausgezeichnet

Die demografische Situation in der Stadt Zwickau erscheint aktuell alles andere als rosig: Ein Drittel der Bevölkerung ist 60 Jahre oder älter. Der Anteil von Einwohnern im Leistungsalter sinkt unter anderem infolge Wohnortwechsel aufgrund hier fehlender Arbeitsplätze. Die Anzahl jährlicher Geburten liegt auf einem niedrigen Niveau. Die Bevölkerungsprognose für Westsachsen geht von einer sich weiter verschärfenden Situation aus. Fakten, über die der "Runde Tisch Demenz" in Zwickau kürzlich informierte. So sei bei einem hohen Anteil älterer Menschen unter den Einwohnern mit einem hohen Anteil von Menschen mit Demenz auszugehen. Nach Hochrechnungen der Westsächsischen Hochschule Zwickau ist gegenwärtig mit 1.777 Erkrankten unter den etwa 90.000 Einwohnern der Stadt zu rechnen. Dem Anstieg des Anteiles älterer Einwohner steht eine Verringerung der potentiellen Betreuer und Helfer gegenüber. Diese Diskrepanz erträglich zu gestalten, war und ist Aufgabe der Projekte wie "Vergesslich? Halb so schlimm". In die Arbeit des Runden Tisches sind auf freiwilliger Basis ein Großteil von Initiativen und Einrichtungen, die sich in ihrer alltäglichen Arbeit auch mit demenziell erkrankten Menschen beschäftigen, einbezogen. Dafür wurde der Verein kürzlich ausgezeichnet. "Wir legen großen Wert darauf, die aktive Mitarbeit der Bewohnerinnen und Bewohner in der Nachbarschaft zu fördern und der Preis zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind", freut sich Dr. Volkmar Ludwig vom Verein Gesundheit für alle. msz/pti



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