Den Spielern vom FSV fiel eine Last von den Schultern

Fussball Zwickau kann die Restpartien etwas entspannter angehen

Zwickau. 

Zwickau. Eine Zentnerlast dürfte nach dem Spiel gegen Unterhaching von der Fußballseele der Westsachsen gefallen sein. Nach dem knappen 1:0-Sieg bei den Randmünchnern aus Unterhaching hat der FSV Zwickau den Klassenerhalt dicht vor Augen. Auch wenn der Erfolg mit etwas Glück zustande kam. Während die SpVgg Unterhaching seit acht Spielen auf einen Treffer wartet, zeigte der FSV, wie einfach es gehen kann.

Noch sind sie nicht "durch"

Der Kopfballtreffer von Lion Lauberbach in der 60. Minute bescherte der Elf von Trainer Joe Enochs drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf - es war zugleich der erste Sieg in Unterhaching überhaupt. "Wir haben gekämpft, gebissen und glücklich gewonnen", so der Siegtorschütze. Glücklich war der Sieg auch deshalb, weil Schiedsrichterin Katrin Rafalski unmittelbar vor dem Treffer ein Foulspiel von Davy Frick an Lucas Hufnagel übersehen hatte. Großes Glück hatten die Schumannstädter zudem in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als Hachings Stefan Schimmer vom Elfmeterpunkt an Torhüter Johannes Brinkies scheiterte. "Man braucht auch Glück, wenn man auswärts gewinnen will", so Enochs.

Die Muldestädter stehen nach dieser Begegnung als Tabellen-Elfter mit sechs Punkten vor dem ersten Abstiegsplatz. Der FSV Zwickau ist zwar noch nicht durch, kann aber vorsichtig mit den Planungen für ein weiteres Jahr in der 3. Liga beginnen. Dabei spielt der Magdeburger Christopher Handke eine wichtige Rolle. Der erfahrene Defensivspieler (102 Drittligaeinsätze für Erfurt und Magdeburg) könnte die Nachfolge des derzeitigen Abwehrchefs Toni Wachsmuth antreten. Im nächsten Heimspiel erwartet der FSV am Ostersamstag die Würzburger Kickers im Eckersbacher Stadion. .Anstoß am 20. April ist 14 Uhr. Die restlichen Partien in dieser Saison gegen Meppen (A), 1860 (H), Großaspach (A) und Münster (H) kann der FSV nun erst einmal mit weniger großem Druck angehen.