Der HC Glauchau muss nun endlich aufwachen

Handball Gastgeber scheiterten fünfmal von der Strafwurf-Marke

der-hc-glauchau-muss-nun-endlich-aufwachen
HC Glauchau/Meerane, 1. Mannschaft, im Spiel gegen Plauen. Foto: Andreas Kretschel

Glauchau/Meerane. Beim HC Glauchau/Meerane müssen nun endgültig die Alarmglocken schrillen. Die Mannschaft von Trainer Robert Flämmich und Co-Trainer Uwe Dähn hat in der mitteldeutschen Oberliga ein weiteres Spiel gegen einen direkten Kontrahenten im Abstiegskampf verloren. Sie unterlag am letzten Samstag, 18. November, dem HC Einheit Plauen mit 21:22 (14:8). Dabei verspielten die Westsachsen erneut eine komfortable Führung. "Ich kann mir nicht erklären, warum wir die Spiele in der Schlussphase immer wieder weggeben", sagte ein ratloser Robert Flämmich in einer ersten Auswertung am HC-Stammtisch.

Was ist mit der Siebenmeter-Bilanz?

Der Blick fällt vor allem auf die Siebenmeter-Bilanz. Die Mannschaft aus Glauchau und Meerane konnten fünf Strafwürfe nicht im Kasten unterbringen. Die Routiniers Lars Lindner und Markus Elschker scheiterten jeweils doppelt. In der Schlussphase vergab Sebastian Poppitz die Chance zum Ausgleich. Allerdings haben den Gastgebern vor allem in der zweiten Halbzeit die Durchschlagskraft und die Ideen aus dem Rückraum gefehlt. In der Tabelle nimmt das Team aus Glauchau und Meerane mit 4:16 Punkten den vorletzten Platz ein.

Am Samstag kommt es zu einem Kellerduell. Dann steht die Partie bei Rot-Weiß Staßfurt auf dem Programm. Der Gegner steht mit 4:16 Punkten auf dem letzten Platz. Anwurf ist 19 Uhr. Rot-Weiß entschied sich zuletzt für einen Trainerwechsel und verpflichtete Sven Liesegang, der in seiner aktiven Karriere insgesamt 293 Spiele für den SC Magdeburg in der Bundesliga absolvierte, als neuen Coach.