Der Silbermedaille folgt ein vierter Platz

Eisschnelllauf Nico Ihle verpasst Podium knapp - Freude über die Vizeweltmeisterschaft überwiegt

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Nico Ihle (links) als Vizeweltmeister auf dem Podium mit Jan Smeekens (mitte) und Ruslan Murashov. Foto: privat

Mit einem vierten Platz über 1000 Meter hat Eisschnellläufer Nico Ihle (31) aus Lichtenstein, bei der Weltmeisterschaft in Gangneung ein weiteres Achtungszeichen gesetzt.

Am Samstagvormittag war er mit einer Zeit von 1:08:89 Minuten nur wenig langsamer als die Medaillengewinner Kjeld Nuis (1:08:26, Niederlande), Vicent de Haitre (1:08:54, Kanada) und Kai Verbij (1:08:78, Niederlande). "Der vierte Platz war wirklich ok und den Vizeweltmeistertitel kann mir keiner nehmen. Darüber bin ich sehr happy", berichtete Ihle kurz nach dem Rennen aus Südkorea.

Am Freitag hatte er bei der Weltmeisterschaft groß aufgetrumpft und den Vizeweltmeistertitel über 500 Meter geholt. Mit einer Zeit von 34,66 Sekunden musste sich Ihle nur dem Holländer Jan Smeekens (34,58) geschlagen geben. Dritter wurde der Russe Ruslan Murashov (34,76).

Nico Ihle, der in der aktuellen Saison schon mehrere Spitzenplatzierungen im Weltcup und eine Bronzemedaille bei der Europameisterschaft erlaufen hat, ist der erste deutsche Eisschnellläufer der bei einer WM Silber gewann.

Nach den starken Leistungen gibt es für den Profisportler, der in Chemnitz trainiert, aber keine Pause. "Nach der WM ist vor der WM", so Ihle, der am Montag von Südkorea nach Calgary in Kanada reist. Hier wird die Sprint-Weltmeisterschaft ausgetragen. Dabei warten zweimal 500 Meter und zweimal 1000 Meter auf die Starter.