Der VELA ist nun Geschichte

Auflösung Niemand wollte den Vorsitz übernehmen

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Der Vorstand musste die Auflösung des VELA beschließen. Foto: A. Büchner

Limbach-O. Als sich der Verein ehemaliger Limbacher Absolventen (VELA) 2001 begründete, stand die Unterstützung des Albert-Schweitzer-Gymnasiums und die Weitergabe des Wissens der ehemaligen Absolventen auf der Agenda. Nach vielen erfolgreichen gemeinsamen Jahren geht man nun trotzdem auseinander:

"Wir haben zwei Jahren nach einem neuen Vorsitzenden gesucht, aber leider niemanden für dieses Amt begeistern können", informierte Vorstandsmitglied Frances Mildner. Wolfgang Engelmann hatte bis 2011 den Vorsitz inne gehabt, sein Nachfolger Siegfried Gottwald verstarb 2015 unerwartet. Bis Ende Oktober hat der Vorstand noch auf eine Lösung gehofft und deswegen den Verein am Leben gehalten: "Unsere großen Erfolge waren der Wiederaufbau des Jugendstilbrunnens, die Vorträge bei den Wissenschaftstagen und verschiedene kulturelle Veranstaltungen", so Mildner.

Auf das finanzielle VELA-Engagement gehen die Anschaffung von T-Shirts für den Chor, die Herstellung von Sitzauflagen für die Bänke am Brunnen sowie der Kauf von Tablets für die Tierparkschule zurück. Dazu kommen gemeinsame Aktivitäten mit dem Förderverein der Schule. Das noch bestehende Vermögen fällt laut Satzung dem Förderverein zu, die fünf Vorstandsmitglieder sind diesem beigetreten. Hier soll einiges aus der VELA-Arbeit weitergeführt werden. In den besten Jahren gehörten 130 Mitglieder dem VELA an, zuletzt waren es 55. Viele der ehemaligen Absolventen, die nicht mehr in der Stadt wohnen, haben über den Verein Kontakt gehalten und so Neues über die Schule erfahren.