Der Weg zur Themen-Landschaft geht weiter

Menschen 201960 Jahre Tierpark Limbach-Oberfrohna werden gefeiert

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Im Spätsommer feierte die Stadt Limbach-Oberfrohna einen Doppelgeburtstag: 125 Jahre Stadtpark und 60 Jahre Tierpark. Zum Fest hatte der Tierparkförderverein neun Schautafeln erstellt, die unter anderem die Geschichte des Areals, eine Übersicht über Bauleistungen der vergangenen 60 Jahre, eine Auflistung der Tierparkleiter und "Tierische Stars" zeigen. Die Tafeln sind im Tierpark zu sehen und stellen laut Oberbürgermeister Jesko Vogel eine ehrenamtliche Höchstleistung des Vereins dar.

Umgestaltung zum Themen-Tierpark

"Es waren schon immer zum großen Teil Ehrenamtliche, die den Tierpark zu dem gemacht haben, was er heute ist", sagte er. Einer, der seit über zehn Jahren sein Herzblut in den Limbacher Tierpark steckt, ist Klaus Eulenberger. Der früherer Cheftierarzt des Zoos Leipzig war 2008 in den Ruhestand gegangen - doch Ruhe sollte es von da an noch nicht geben. Mit ihm kam nämlich ein ehrgeiziges Vorhaben für Limbach-Oberfrohna auf: die Umgestaltung des Heimat-Tierparks in einen Themen-Tierpark.

Inkaland steht auf dem Plan

Mit dem Stadtratsbeschluss im Jahr 2010 wurde der Weg zum heutigen Amerika-Tierpark geebnet. "Dazu brauchte es Mut, der aber letztlich zum Erfolg führte", sagte Klaus Eulenberger. Die Anlage soll so naturnah und besucherfreundlich wie möglich gestaltet sein. Das ist das Ziel des Tierparkfördervereins, so der Vereinsvorsitzende weiter. Nach Klein-Arizona, dem Flamingoland und dem Pinguinland steht aktuell das Inkaland auf dem Plan. Kürzlich konnte eine neue Mähnenwolf-Anlage eingeweiht werden.

Beitrag zum Artenschutz leisten

Auf einer Fläche von etwa 600 Quadratmetern sind zwei männliche Tiere aus dem Zoo Warschau eingezogen. "Es ist eine Ehre für den Amerika-Tierpark, dass er für würdig befunden wurde, diese attraktive wie interessante Tierart in seinen Bestand aufzunehmen und damit einen weiteren Beitrag zum Artenschutz leisten zu können", so Klaus Eulenberger.