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Design- und Kreativmarkt erhält keine Neuauflage

Resümee Besucher bleiben aus

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Selbstgenähtes und Selbstgestricktes, Getöpfertes, Gesägtes, Gedrucktes oder Gemaltes gab es am Wochenende wieder in der Limbacher Stadthalle zu entdecken - bei der dritten Auflage des Design- und Kreativmarktes. Kreativ mussten dabei besonders die 37 Händler sein, denn viele Besucher lockte die Messe nicht an. Kamen bei der ersten Veranstaltung vor zwei Jahren noch über 1000 Gäste, so waren es jetzt nur gut 500.

"Ich denke, wir werden den Markt nicht wieder veranstalten", resümierte Stadthallenchef, Wolfgang Dorn. Es sei nicht das richtige Format für Limbach-Oberfrohna. Zudem plane er 2019 etwas ganz anderes - eine Gesundheitsmesse. Dazu sei er bereits mit interessierten Ausstellern im Gespräch. Zu den Ausstellern am Wochenende gehörte unter anderem Mirjam Georgi. Bei der jungen Chemnitzerin konnten die Besucher selbst kreativ werden.

Konkurrenz im Bereich Nähen ist groß

Mirjam Georgi hatte eine Button-Maschine mitgebracht, an der Magnete mit bunten Oberflächen bedruckt wurden. "Dafür braucht man Muskelkraft, aber die Produkte sind schön individuell", sagte sie. Mirjam Georgi bietet auch Workshops zum Thema an und bedauerte es, dass so wenig Besucher den Weg nach Limbach fanden. "Zudem ist meiner Meinung nach die Händler-Auswahl nicht so gelungen. Die Konkurrenz im Bereich Nähen ist ziemlich groß", sagte sie.

Konkurrenzlos war hingegen der Plauener Werner Frank, dem man beim Herstellen seiner Produkte über die Schulter schauen konnte: Er saß an einer Dekupiersäge und sägte damit Figuren aus Birkenholz, wie zum Beispiel Krippen für die Adventszeit, aus.



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