Didier Grams punktet in Chimay

Motorsport Am 22. Juli fand das Rennen in Chimay statt

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Der erste Start in der IRRC in Chimay. Foto: Karl-Heinz Kalkhake

Limbach-Oberfrohna/Chimay. Nach Chimay fährt Didier Grams die letzten Jahre immer ein wenig mit gemischten Gefühlen: 2014 starben dort an einem Wochenende drei Fahrer. "Die Unfälle von Vick de Cooremeter, Thilo Häfele und dem Belgier Julien Pacquet sind nicht vergessen", urteilte der Rennfahrer. "Sie zeigten leider in aller Härte die grausame Seite des Motorradrennsports auf."

Das Wetter spielte mit

Am Wochenende des 22. Juli sah es zum Glück für den Oberfrohnaer besser aus: Das Wetter in Belgien war - wenigstens am Samstagmorgen - herrlich, die erste Qualifikation endete auf dem vierten Platz. Vorn die belgischen Profis Le Grelle, Lonbois und Fissette.

Lonbois gewann am Ende Rennen eins, wurde im zweiten Lauf zweiter hinter Le Grelle. Grams: "Wir wollten uns im zweiten Training noch steigern, hatten aber mit dem Fahrwerk Probleme. Die Ursache konnten wir nicht herausfinden, da es in der zweiten Quali heftig regnete, sodass keine schnellen Zeiten mehr gefahren werden konnten."

Mit dem zweiten Rennen aufs Treppchen

Für den ersten Lauf stand am Ende Platz fünf zu Buche, beim zweiten Start Platz drei und damit endlich wieder auf dem Podest. Trotz der Fahrwerksprobleme hatte der Rennfahrer 36 Punkte aus Chimay mitgenommen, damit weiter zweiter Platz in der Gesamtwertung und Verfolger Marek Cerveny auf Distanz gehalten.

Nach fünf Jahren Pause kehrt die IRRC am 19. August nach Schleiz zurück. Didier Grams hatte dort drei Jahre in Folge gewonnen - eine Erinnerung, die ihn über die nun anstehende Pause bei der Motivation hält.