Die "Bimm" auf Leinwand

Geschichte Museumsbahn im Erzgebirge im Bild festgehalten

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Marion Hallbauer hat die alte Museumsbahn verewigt. Foto: Nicole Schwalbe

Kirchberg. "Ich male sehr gerne Motive aus meiner Heimat", so Marion Hallbauer, die Sachsens älteste und einst längste Museumsbahn mit dem Kosenamen "Bimm" in einer Aquarellzeichnung verewigt hat. Vor über 100 Jahren wurde die erste Schmalspurbahn in Sachsen auf der Strecke Wilkau-Haßlau bis Kirchberg gebaut, später wurde bis nach Carlsfeld verlängert, wodurch auch entlegene und ländliche Gebiete einen Bahnanschluss bekommen konnten.

Fast in Vergessenheit geraten

Ende des 19. Jahrhunderts brauchte Kirchberg dringend einen Eisenbahnanschluss zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung. Mittlerweile gibt es die malerische "Bimm" nicht mehr, ihr Beitrag zur Wirtschaft ist fast in Vergessenheit geraten.

Fans der "Bimm" jedoch gründeten nach der Wende eine Interessengemeinschaft, der heutige Verein Museumsbahn Schönheide. An etwa 12 Wochenenden im Jahr fährt die wieder aufbereitete Museumsbahn bis Carlsfeld.