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Die Brennstoffzelle als Zukunft für das Autoland Sachsen?

Treffen Wirtschaftsminister Dulig befürwortet das Thema Wasserstoff

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Die Brennstoffzelle ist ein zentrales Zukunftsthema für das Autoland Sachsen. Das Innovationscluster "HZwo - Antrieb für Sachsen" betreut ein Wertschöpfungs-Netzwerk rund um die Themen Brennstoffzelle und grüner Wasserstoff. Auf Einladung von HZwo traf sich Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig am Dienstag mit Vertretern der Brennstoffzellen-Industrie Südwestsachsens, um sich über Herausforderungen, Vorhaben und Forschungsaktivitäten des regionalen Verbundes zu informieren. Gäste waren unter anderem Thomas von Unwerth von der TU Chemnitz sowie Angela Göschel vom Fraunhofer IWU. Das Gespräch fand bei Vitesco Technologies in Limbach-Oberfrohna statt.

Hoffnung auf Berücksichtigung bei Vergabe von Fördermitteln

Dort ist man gegenüber der Brennstoffzellentechnologie mit Wasserstoff aufgeschlossen: "Um an unserem Standort auch langfristig so viele Arbeitnehmer wie möglich beschäftigen zu können, suchen wir nach neuen Produkten in Richtung E-Mobilität", informierte Carsten Czenkusch. Laut dem Standortleiter gab es bereits im März ein Treffen mit Unterstützern sowie Workshops zum Thema. Auch mit dem Wirtschaftsminister hat man 2020 bereits mehrmals Kontakt gehabt: "Martin Dulig ist schon lange Befürworter beim Thema Wasserstoff", weiß Czenkusch. "Auch wenn es am Dienstag für uns noch kein konkretes Ergebnis gab, setzen wir doch darauf, dass man bei Fördermöglichkeiten des Freistaats und vielleicht auch aus Richtung Berlin an uns denkt." Sobald Dulig mehr zum Bundeskonjunkturpaket sagen kann, sollen weitere Gespräche folgen. Rund um Wasserstoff sind zwei Milliarden Euro Förderung geplant.

Immer wichtiger für die Wirtschaft

"Wir haben uns mit Vitesco und anderen Unternehmen des Wasserstoff-Netzwerkes Hzwo, die im Bereich Wasserstoffforschung und -anwendung aktiv sind, unterhalten, wie wir gemeinsam den Freistaat Sachsen bei diesem wichtigen Zukunftsthema stärken können", so der Wirtschaftsminister. "Dabei ging es um den Stand der Forschung, der Produktion, denkbare Zukunftspläne und Erwartungen der Unternehmen, wo der Freistaat sie weiter unterstützen kann. Seit Jahren arbeiten wir eng mit dem Hzwo-Netzwerk zusammen. Wasserstoff wird in den kommenden Jahren immer wichtiger werden für unsere Wirtschaft, aber auch für private Anwender. Deshalb entwickeln wir im Wirtschaftsministerium derzeit eine Wasserstoffstrategie, welche wir eng mit dem Hzwo-Netzwerk abstimmen."