Die Fassade erstrahlt in neuem Glanz

sanierung Stadt Kirchberg investiert in beliebtes Ausflugsziel

Kirchberg. 

Kirchberg. Schon äußerlich ist die umfassende Frischekur zu erkennen, der das Anton-Günther-Berghaus in den zurückliegenden Monaten unterzogen worden war. Dacheindeckung, Holzfassade und Terrasse erstrahlen in neuem Glanz. Aber nicht nur äußerlich hat sich viel getan, auch im Inneren des betagten Gebäudes auf dem Kirchberger Borberg waren die Handwerker zu Gange. Dort erneuerten sie unter anderem die Elektroinstallation und Lüftungsanlage. Zudem wurde die ehemalige Wohnung im Obergeschoss saniert.

Künftig befinden sich dort Sozialräume für die Beschäftigten der Gaststätte. Außerdem ist vorgesehen, im größten der dort befindlichen Räume eine kleine Ausstellung über den Volksdichter Anton Günther, die Stadt Kirchberg und das Erzgebirge einzurichten. Rund 200.000 Euro hat sich die Kommune die Sanierung des Anton-Günther-Berghauses kosten lassen.

Spätestens Mitte Mai sollen alle Arbeiten erledigt sein

"Ich freue mich, dass der Stadt Kirchberg dieses bei vielen Leuten aus dem gesamten Umland überaus beliebte Ausflugsziel so am Herzen liegt. Dank der durchgeführten Sanierungen ist das Haus für Ausflügler jetzt noch attraktiver geworden", schätzte Gastwirt Ulf Pörnig ein. Noch sind einige kleiner Arbeiten zu erledigen. Spätestens wenn Bürgermeisterin Dorothee Obst am 11. Mai zur Sieben-Hügel-Wanderung einlädt, soll alles fertig sein.

Der Namenspatron des Hauses, Anton Günther (1876 - 1937), saß übrigens nie in der Gaststube hoch über der Sieben-Hügel-Stadt, denn das Borberghaus wurde erst nach seinem Tod errichtet. Am 17. Juli 1938 vollzogen Mitglieder des örtlichen Erzgebirgszweigvereines den ersten Spatenstich für das neue Borbergheim. Schon am 21. Dezember wurde der Neubau feierliche eingeweiht. Seither trägt die Wirtschaft auf dem Borberg den Namen Anton-Günther-Berghaus.