Die gute Laune ist erstmal vorbei

Eishockey Crimmitschauer Eispiraten mit dem ersten Null-Punkte-Wochenende

die-gute-laune-ist-erstmal-vorbei
Eispiraten-Trainer Kim Collins konnte am Wochenende beim Spiel seiner Mannschaft wohl nicht mehr hinsehen. Foto: Andreas Kretschel

Crimmitschau. Eispiraten-Trainer Kim Collins hat sich am Sonntagabend in Garmisch-Partenkirchen bei den mitgereisten Fans seiner Mannschaft entschuldigt. Schließlich sahen die eine Mannschaft wie in alten Tagen, wobei die Niederlagen gegen den SC Riessersee am Fuße der Zugspitze eigentlich schon Tradition haben. Der letzte Erfolg einer Crimmitschauer Mannschaft im Olympiaeisstadion liegt schlappe fünf Jahre zurück.

Auch dieses Mal sah es nicht nach einer Aufbesserung der Statistik aus. "Nach dem ersten Drittel haben wir in der Kabine geredet, worauf die Mannschaft endlich Leidenschaft gezeigt hat. Im letzten Drittel wurde die aber schon wieder vergessen", kommentierte Kim Collins die 1:5-Klatsche seiner Mannschaft, die bereits zwei Tage zuvor im eigenen Stadion eine überraschend schlechte Leistung ablieferte. Gegen den ESV Kaufbeuren hieß es am Ende 0:4.

"Die gute Laune nach den ersten vier Hauptrundenspielen ist erst einmal vorbei, jetzt haben wir viel Arbeit vor uns", betonte Kim Collins, der am Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison so viele Stürmer wie noch nie zur Verfügung hatte. Durch die Rückkehr von Dominik Walsh und Christoph Kabitzky standen elf Angreifer auf dem Protokoll, die alle auch ihre Eiszeiten erhielten.

Allerdings würfelte der Coach nicht nur die hinteren Reihen etwas durcheinander. Gegen Kaufbeuren wechselte Walsh beispielsweise aus dem dritten Sturm an die Seite von Robbie Czarnik und Jordan Knackstedt.

An diesem Wochenende ist im Sahnpark Derbytime. Die Dresdner Eislöwen kommen am Sonntag nach Crimmitschau. Am Freitag müssen die Eispiraten zum noch ungeschlagenen Meister nach Frankfurt.