• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Die Jury hat entschieden

Ehrung Max-Pechstein-Förderpreis 2015 geht an Maria Anisimowa

Maria Anisimowa ist Trägerin des diesjährigen Max-Pechstein-Förderpreises der Stadt Zwickau. Diese Entscheidung traf die siebenköpfige Jury auf ihrer Sitzung, die am Dienstagnachmittag zu Ende ging. Das Stipendium geht an Jeronimo Voss aus Frankfurt am Main. Die Preisverleihung findet am 28. August statt. Ab Samstag sind die Werke der beiden Ausgezeichneten sowie der drei weiteren Nominierten in der Sonderausstellung in den Kunstsammlungen Zwickau Max-Pechstein-Museum zu sehen. Maria Anisimowa überzeugte die Jury mit Porträts und Menschenbildern, die sie auf ganz neuartige Weise in räumliche Zusammenhänge bringt. Das vertraute Thema des Porträts setzt sie in ihren Arbeiten auf eine außergewöhnlich mutige Art und Weise um. Ihr gekonnter Umgang mit dem musealen Raum honorierte die Jury in besonderer Weise. Jeronimo Voss überzeugte dagegen mit seiner konsequenten Präsentation, die er in Projektionen und Montagen konzeptionell schlüssig im Raum inszeniert. Dabei beeindruckte sein Umgang mit Geschichte, Technik, Medien und Wissenschaft. Mit 5.000 Euro Preisgeld sowie 3.000 Euro als Stipendium gehört der Pechstein-Preis nicht zu den hoch dotierten Preisen. Allerdings stellt schon die Nominierung eine wichtige und nicht zu unterschätzende Förderung dar, da es für jeden vorgeschlagenen Künstler einen kleinen Katalog und eine Ausstellung in den Kunstsammlungen gibt. Die Wurzeln des Max-Pechstein-Preises reichen in das Jahr 1947 zurück. Damals gelang es, den in Zwickau geborenen und in Berlin lebenden Künstler für die Einrichtung dieser Auszeichnung zu gewinnen, so dass der Preis als Kunstpreis der Stadt Zwickau - gemeinsam mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Pechstein - erstmals als Förderpreis für junge Künstler vergeben werden konnte. msz/prm



Prospekte