Die Kaffeefee schwört auf das Genussmittel

Kaffee Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeit - 16 Sorten aus verschiedenen Ländern

die-kaffeefee-schwoert-auf-das-genussmittel
Steffi Kujawski an der Röstmaschine. Foto: Markus Pfeifer

Wüstenbrand. In den Räumen der "Kaffeefee", die an der Straße der Einheit 31 in Wüstenbrand zuhause ist, duftet es oft nach frisch geröstetem Kaffee. Denn der entsteht hier regelmäßig in der speziellen Röstmaschine und landet wenig später gut verpackt als Kaffeespezialität in der Tüte. Seit April 2009 ist Steffi Kujawski, die "Kaffeefee" in Wüstenbrand zuhause. Insgesamt besteht ihr kleines Unternehmen aber mittlerweile schon seit zehn Jahren und hat sich kontinuierlich entwickelt.

"Ich war ja die Erste in der Region", erzählt sie und sieht Kaffee als echtes Genussmittel, für das man sich Zeit nehmen sollte. Mittlerweile gibt es zwar weitere Röstereien, aber es ist eben auch die Zahl der Kunden gewachsen, die auf die besonderen Sorten schwören.

Nachhaltig und fair

Die "Kaffeefee" will sich bewusst vom Massenmarkt abheben und importiert hochwertige Kaffeebohnen unter anderem aus Indonesien, Äthiopien, Kolumbien, Brasilien und anderen Ländern. In Guatemala wird ein besonderes Projekt unterstützt, denn hier arbeitet Steffi Kujawski mit einer nachhaltigen Erzeugergemeinschaft zusammen. Die Kaffeebauern bekommen eine faire Bezahlung.

Außerdem wird gegen schwere Kinderarbeit vorgegangen und Infrastrukturprojekte werden unterstützt. "Von diesem Projekt profitieren 150 Familien", erzählt Steffi Kujawski, die im Januar in Guatemala war. Am 6., 12. und 20. April wird sie jeweils um 19 Uhr vom Kaffeeanbau in dem mittelamerikanischen Land berichten.

Geöffnet hat die Schaurösterei von Dienstag bis Donnerstag, 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 10 bis 18 Uhr.