Die Legionäre müssen rotieren

Eishockey Eispiraten treffen auf Landshut und Frankfurt

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Auf den nächsten Beutezug bereiten sich die Eispiraten Crimmitschau in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2) vor. Die Mannschaft steht auf dem zwölften Platz. Sie muss am Freitag (ab 20 Uhr) zuhause gegen den EV Landshut antreten.

Am Sonntag (ab 18.30 Uhr) folgt das Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt. Landshut nimmt den 13. Platz ein. Frankfurt rangiert an sechster Stelle. Im personellen Bereich kann Trainer Daniel Naud wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. Am Wochenende stand André Schietzold, der sich zuvor mit Leistenproblemen herumplagte, wieder zur Verfügung. Er kam beim 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen den ESV Kaufbeuren und bei der 0:4-Niederlage auswärts bei den Steelers Bietigheim-Bissingen zum Einsatz.

In beiden Spielen gab es in den Reihen der Crimmitschauer noch Luft nach oben. "Kaufbeuren war in den ersten beiden Dritteln viel besser und hat verdient geführt", sagte Daniel Naud am Freitagabend kurz nach der Partie. Dagegen haderte der Coach nach der Partie am Sonntagabend mit der Leistung in der Offensive. "Wir hätten vor dem gegnerischen Tor vielleicht etwas hungriger auf die Nachschüsse sein müssen", fasste der Eispiraten-Übungsleiter zusammen.

Bei der Besetzung der Kontingentstellen müssen die Crimmitschauer weiter rotieren. Gegen Kaufbeuren nahm Lukas Vantuch die Zuschauerrolle ein. Dagegen pausierte Carl Hudson in Bietigheim-Bissingen. Dort konnte Lukas Vantuch - wie bereits erwähnt - allerdings auch nicht den erhofften Unterschied in der "Abteilung Attacke" ausmachen. Der Tscheche hat einen Deutsch-Test nicht bestanden und muss damit weiter auf einen deutschen Pass, auf den er und die Verantwortlichen schon seit September hoffen, warten. Trainer Daniel Naud hat zuletzt stets erst am Spieltag verraten, auf welchen Legionär er verzichtet.