Die Linke setzt auf Kevin Scheibel

Wahl Stadtoberhaupt in Crimmitschau gesucht

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Kevin Scheibel geht für die Linken an den Start. Foto: Frenzel

Crimmitschau. Die Linken starten mit einem traditionellen Maifest in die heiße Phase des Oberbürgermeisterwahlkampfes. Sie setzen auf Kevin Scheibel. Der 26-jährige Crimmitschauer hat kürzlich sein Studium im Bereich der Politikwissenschaften erfolgreich abgeschlossen.

Der Mai leitet die heiße Phase ein

Er wird sich am 1. Mai - zwischen 13 und 17 Uhr - auf dem Markt in Crimmitschau präsentieren.

An dem Tag gibt es die Chance, mit lokalen Politikern sowie Vertretern aus dem Landtag und dem Bundestag ins Gespräch zu kommen. Auf die Kinder warten Malangebote, Geschicklichkeitsspiele und eine Hüpfburg. Zudem ist für die gastronomische Versorgung gesorgt: Musik, Kaffee und Kuchen, Würstchen und vegetarische Speisen sowie Limonade und Bier sollen serviert werden

Scheibel will mehr Mitbestimmung der Bürger

Kevin Scheibel konzentriert sich im Wahlkampf auf ein Programm mit den Titeln "Crimmitschau sozial gestalten" und "Crimmitschau bürgernah gestalten". Er wirbt für einen Bürgerhaushalt. Das heißt: Die Einwohner sollen selbst mitentscheiden können, für welche Projekte ein Teil der Mittel verwendet wird.

Weitere Schwerpunkte sind eine bessere Busverbindung in die Ortsteile und eine stärkere Präsenz der Polizei in Crimmitschau. Scheibel: "Darum muss man als Oberbürgermeister kämpfen."

Geringes Budget soll realistisch eingeschätzt werden

Der Linken-Bewerber muss mit einem schmalen Budget auskommen. Rund 4.000 Euro stehen für den Wahlkampf zur Verfügung. Auf eine eigene Homepage verzichtet Kevin Scheibel. Die Leute sollen in den nächsten Wochen über die Facebook-Seite der Linken in Crimmitschau mit allen wichtigen Informationen versorgt werden.

"Im Wahlkampf geht es um politische Inhalte", sagt Kevin Scheibel, der die jüngsten Aussagen von Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) zum Bau einer neuen Mehrzweckhalle oder zu einem kostenfreien Krippenjahr kritisch bewertet. "Wir befinden uns im Wahlkampf. Da werden gern solche Luftschlösser gebaut, die sich finanziell gar nicht umsetzen lassen", sagt Scheibel.