Die Miniwelt wird winterfest

Saisonfazit 63.000 Besucher kamen dieses Jahr nach Lichtenstein

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In der Miniwelt wird auch die Frauenkirche winterfest gemacht. Der Turm wurde dabei abmontiert. Foto: Markus Pfeifer

Lichtenstein. In der Miniwelt ist die Saison zwar vorbei, doch Ruhe ist bisher noch nicht eingekehrt. Der Landschaftspark mit mehr als 100 Modellen weltbekannter und regionaler Bauwerke wird winterfest gemacht, was jedes Jahr wieder eine ebenso wichtige, wie aufwendige Arbeit ist.

Bis Ende November soll alles fertig sein

"Die kleinen Bauwerke werden untergestellt, zum Beispiel in der Schauwerkstatt", sagt Parkleiterin Anke Krasselt. Andere werden mit einem Gerüst aus Brettern umbaut, über das anschließend eine Folie als Schutz vor Schnee und Regen kommt. Denn vor allem Kälte und Nässe setzen den Modellen, von denen die meisten aus dem selben Material gebaut wurden wie die großen Vorbilder, in der kalten Jahreszeit zu.

Manche der Miniaturbauten im Maßstab 1:25 müssen dem Winter aber dennoch auch gänzlich ungeschützt trotzen. Bis Ende November sollen die Arbeiten im Landschaftspark laut Anke Krasselt abgeschlossen sein, wofür aber das Wetter mitspielen muss.

In der abgelaufenen Saison kamen rund 63.000 Besucher in die Miniwelt. Claudia Schmidt, Marketing-Verantwortliche in der Miniwelt, schätzte die Saison als durchschnittlich ein. Vor allem April und im Oktober während der Herbstferien hatte schlechtes Wetter die Bilanz etwas getrübt.