Die Natur als Quelle der Schönheit

Kreativ Schmuckdesignerin bevorzugt Holz von Obstbäumen

die-natur-als-quelle-der-schoenheit
Susan Schwarz hat sich mit ihrem außergewöhnlichen Baumschmuck nebenberuflich selbstständig gemacht. Foto: Nicole Schwalbe

Lichtentanne. Er ist klein, aber fein. Die Rede ist vom außergewöhnlichen Baumschmuck der seit zwei Jahren bestehenden Firma "Ohringl Schmuckdesign. Mein Pfirsichbaum im Garten warf mir ständig Äste und Zweige vor die Füße. Irgendwann habe ich angefangen, daraus Schmuck herzustellen", erzählt Susan Schwarz. Die Schmuckdesignerin aus Leidenschaft hat einen Garten voller Obstbäume, die hervorragendes Material für Schnitzarbeiten aller Art liefern. Dabei benutzt sie alles, was ihre Bäume abwerfen.

"Mein Kelleratelier quoll irgendwann über", sagt Susan Schwarz lachend. "Daher schlug mein Mann vor, die Kreationen zu verkaufen." So wurde aus einem simplen Hobby ein Nebenberuf. "Wie in vielen anderen Bereichen auch, kann ich von meiner Leidenschaft allein nicht leben, daher habe ich den Schmuckvertrieb nur nebenberuflich angemeldet", so Schwarz.

Ohrringe, Ketten und Schlüsselanhänger aus Holz

Was am Ende aus dem Holz entsteht, weiß die Designerin vorher nie. "Jedes Einzelstück ist eine Überraschung der Natur, auch wenn man versuchen kann, ähnliche Holzstücke zu verwenden", verrät Schwarz. Das ist vor allem wichtig bei der Herstellung von Ohrringen, bei denen das Paar möglichst gleich aussehen sollte. Aber auch Ketten- und Schlüsselanhänger sowie Handschmeichler stellt Schwarz her. Zur Vollendung der Schmuckstücke nutzt Schwarz nickelfreien Edelstahl, der in Deutschland hergestellt wird. Entweder verkauft die Firmeninhaberin direkt aus ihrem Kelleratelier in Zwickau oder auf Märkten in der Region.