Die Orgel-Problematik: Nun streikt der Motor

Sanierung Alte Technik bereitet Oberlungwitz Kopfzerbrechen

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Volkmar Teske am Gebläsemotor der Oberlungwitzer Orgel. Foto: Markus Pfeifer  Foto: Markus Pfeifer

Oberlungwitz. Bei der Sanierung der Jehmlich-Orgel in der Oberlungwitzer St.-Martins-Kirche gab es so manche Tücken und Herausforderungen. Eigentlich war vergangene Woche schon fast alles geschafft, doch dann streikte der Motor für das Gebläse, das die Orgel mit Luft versorgt.

"Der Motor ist Baujahr 1936", weiß Volkmar Teske, der sich in der Kirchgemeinde um die Bauvorhaben kümmert. Doch nicht das Alter war das Problem, sondern wahrscheinlich das fehlende Öl. Mittlerweile läuft der Motor wieder, was sehr wichtig ist. Denn für die Orgelbauer der Firma Wünning, die verschiedene Teile der Orgel erneuert haben, läuft der Endspurt.

Sanierung wird gefeiert

Am 16. und 17. Juni findet ein Festwochenende zum Abschluss der Orgelsanierung statt. Am Festsamstag beginnt 17 Uhr ein Orgelkonzert mit Kantor Martin Müller und seinem Vorgänger Johannes Baldauf, der jetzt in Limbach-Oberfrohna tätig ist.

Am Sonntag, den 17. Juni, findet ab 10 Uhr ein Festgottesdienst in der Martinskirche statt. Dann musizieren auch der Orgelsachverständige Norbert Ranft-Knopfe und Kantor Holger Schmidt, der früher in Oberlungwitz tätig war. Die Orgelsanierung kostet insgesamt 114.000 Euro.