Die Reservisten fühlen sich wohl

Ausbildung Sportschule zum dritten Mal Basislager der Landesgruppe Sachsen

die-reservisten-fuehlen-sich-wohl
Bundeswehr-Reservisten absolvierten am Wochenende im warmen Wasser des Werdauer Webalu ihre Schwimmprüfungen.Foto: Michel

Werdau. Der eine oder andere Besucher des Webalu staunte am Samstag sicher nicht schlecht, als im Schwimmerbecken Männer in Bundeswehr-Felduniformen ihre Bahnen zogen. Die in grün gehaltenen Zweiteiler kamen frisch aus der Kleiderkammer, sodass es in Sachen Wasserqualität keinerlei Probleme gegeben haben dürfte.

Werdau als bester Ausbildungsort

"Hier in Werdau haben wir die einzige Ausbildungsmaßnahme unserer Reservisten, wo wir an einem Wochenende alle Prüfungsaufgaben abnehmen", sagte mit Hans-Jürgen Domani der Vorsitzende der Landesgruppe Sachsen des Reservistenverbandes der Bundeswehr. "Wir sind inzwischen zum dritten Mal in Werdau, wo wir nicht nur in Sachen Unterkunft beste Bedingungen vorfinden", meinte er sichtlich zufrieden, zumal nach seiner Aussage auch die Leistungen der Reservisten den Erwartungen der Vorgesetzten entsprachen. Immerhin seien nach Angaben des Oberstleutnants der Reserve der Großteil der rund 50 Männer vom Wochenende für den Ernstfall ein fester Bestandteil des Personals der Bundeswehr, während die übrigen Reservisten "freiwillig" an der Ausbildungsmaßnahme teilgenommen haben. Für die erzielten Leistungen gibt es übrigens Noten, die unter anderem für Beförderungen eine nicht unwesentliche Rolle spielen.

Volles Programm

Als Basislager für das Ausbildungswochenende der Reservisten diente die Werdauer Sportschule. Von hier aus ging es am Samstagfrüh für die Reservisten auf den Bundeswehr-Schießstand in Marienberg, wo Pistolenschießen und die ABC-Ausbildung auf dem Programm standen. Zurück in Werdau, gab es dann neben dem Schwimmen und dem Fitnesstest noch eine Sanitätsausbildung. Den Abschluss des Wochenendes bildete am Sonntag im Werdauer Wald ein sogenannter Leistungsmarsch mit 15 Kilogramm Gepäck.