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Chemnitz

"Die Spezies" feiern ihren Chef

Vereinstreue Senior auch mit 95 Jahren noch in Limbach aktiv

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Wenn Siegfried Aurich heute seinen 95. Geburtstag feiert, gehört er vermutlich zu den ältesten durchgängig aktiven Vereinsmitgliedern der Stadtgeschichte. Vor gut 68 Jahren war er dabei, als im Mai 1950 der private Kegelklub "Die Spezies" gegründet wurde. Seitdem hat er über 165.000 Kugeln geschoben, wie er selbst errechnet hat: "Man könnte auch sagen, ich habe in der Summe ein reichliches Jahr meines Lebens komplett auf der Kegelbahn verbracht."

Der frühere Maschinenbau-Ingenieur war noch bis 2017 Klubchef und erinnert sich gut an die kleinen und großen Ereignisse, die sich über die Jahrzehnte angesammelt haben: "Früher gab es um die 15 Kegelbahnen in der Stadt, weshalb wir viele Wettkämpfe gegen andere Teams durchführen konnten. 1970 war ich sogar Stadtmeister." Fast 50 Jahre lang war die "Einigkeit" (spätere "Spindel") das Domizil der "Spezies", danach das "Jahnhaus".

Dort fiel die Bahn jedoch der Sanierung zum Opfer: "Jetzt gibt es in ganz Limbach-Oberfrohna keine Kegelbahn mehr, weshalb wir froh sind, in der Niederfrohnaer 'Jahnburg' aktiv sein zu können", so der Jubilar. An seinem Klub mag er die gute Gemeinschaft, die Geselligkeit mit den anderen Familien, die Ausfahrten. Damit auch weiter auf diesem Niveau gekegelt werden kann, müssen es exakt acht Mitglieder sein. Immer montags wird in der "Jahnburg" gespielt, jedes Jahr zum Buß- und Bettag geht es um den Klub-Pokal. Nächste Woche treten die acht Männer um diesen in der Oberlungwitzer Turnhalle an.



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