Die Tage der alten Spielburg sind gezählt

Projekt Spielplatz in Zwickau wird komplett neu gestaltet

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Die Spielburg auf der Melzerwiese ist bereits gesperrt. Noch in diesem Monat soll mit den Arbeiten begonnen werden. Foto: Andreas Wohland  Foto: Andreas Wohland

Zwickau. Die Tage der aus dem Jahr 1993 stammenden Spielburg auf der Melzerwiese am Schwanenteich sind gezählt. Noch in diesem Monat soll mit dem Abbruch der alten Spielgeräte und der Neugestaltung des Areals begonnen werden. Dort entsteht dann eine rund 2500 Quadratmeter große "Schwanenstadt". Das Grundkonzept nimmt Bezug auf die Motive im Zwickauer Stadtwappen und die Schwanensage. Neben drei Türmen und drei Schwänen spielen auch die Quelle und der Riese Einheer aus der Chronica Cygnea eine Rolle.

Mehr Platz zum Spielen für die Kleinen

Rund um einen Marktplatz wird es verschiedene Buden, Sitzmöglichkeiten und eine kleine Bühne geben. Die Türme wiederum beherbergen mehrere Spielangebote wie Kletterwand oder Rutsche. Außerhalb der "Mauern" der Schwanenstadt können die Mädchen und Jungen später einmal Wasser aus der Wunderquelle pumpen. Ursprünglich war geplant, dass die Kinder die "Schwanenstadt" noch im Zwickauer Jubiläumsjahr in Besitz nehmen können. Jetzt soll sie den Steppkes im Frühsommer 2019 zur Verfügung stehen.

Die Gesamtkosten für den Bau des Spielplatzes belaufen sich nach derzeitigem Stand auf 434.000 Euro. Die Hoffnung der Stadt, diese Summe komplett über Spenden abdecken zu können, hat sich nicht erfüllt. Bis jetzt sind auf dem Spendenkonto knapp 130.000 Euro eingegangen. Da aber zwei Drittel der Kosten für den Neubau über Fördermittel abgedeckt werden können, wäre mit den Spendengeldern fast schon der städtische Eigenanteil an dem Vorhaben vorhanden.