Dieses Jahr herrscht Wehmut statt Trubel am Sachsenring

Grand Prix Das wichtigste Veranstaltungswochenende des Jahres fällt aus

Region. 

Region. Ohne die Corona-Pandemie würde die Region an diesem Wochenende die größte deutsche Motorsportveranstaltung erleben. Denn vom 19. bis 21. Juni sollte der Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring stattfinden, der nicht nur zehntausende Fans auf die Tribünen lockt, sondern auch für riesige Partys mit viel Musik und guter Laune rund um die Rennstrecke sorgt. Doch dieses Jahr bleibt es ruhig. Die Fans müssen auf Motorsport verzichten und die vielen Gaststätten, Hotels, Veranstaltungsunternehmen und andere Firmen müssen in einem ohnehin schon schweren Jahr auf wichtige Einnahmen verzichten. "Es ist natürlich bitter, dass es dieses Jahr keinen Grand Prix gibt", sagt Hohenstein-Ernstthals Oberbürgermeister Lars Kluge, der allerdings auch nicht sicher ist, ob die Region zu dem viel früheren Termin als üblich schon so richtig in Rennlaune gewesen wäre.

Geplanter Spaziergang am Sachsenring-Areal

Sachsenring-Fans haben als Erinnerung an den Grand Prix für Sonntag einen Spaziergang am Sachsenring-Areal angekündigt. Er soll 13.30 Uhr beginnen. Offiziell bei den Behörden angemeldet war die Veranstaltung allerdings bis Donnerstagmittag nicht.

Sachsenring-Dekoration und -Transparente

In Oberlungwitz wurde diese Woche dazu aufgerufen, Hausfassaden oder Zäune mit einer kleinen Sachsenring-Dekoration zu versehen. Fans in Hohenstein-Ernstthal hatten in den vergangenen Tagen bereits ihre Sachsernring-Transparente gehisst. Auf der Grand-Prix-Strecke sind Anfang kommender Woche historische Rennfahrzeuge für Einstellfahrten zu Gast. Mehr vom Sachsenring gibt es hier.