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Corona-News

Diskussionen im alten Gasometer

Gespräch Zwickauer Gedenk- und Erinnerungskultur im Fokus

Zwickau. 

Zwickau. Die alljährliche Zwickauer Demokratiekonferenz am Donnerstag im Alten Gasometer widmete sich auch in diesem Jahr wieder einem ganz speziellen Thema: Der Zwickauer Gedenk- und Erinnerungskultur. Konkret wurde der Frage nachgegangen, ob es in Zwickau einen Ort des Gedenkens an die Opfer des NSU geben sollte und wie dieser aussehen könnte.

Die Meinungen dazu könnten unterschiedlicher nicht sein. In Gesprächsrunden stellten sich Jörg Banitz von der NSU-Geschichtswerkstatt und Sachverständiger im NSU-Untersuchungsausschuss Kathrin Köhler, Baubürgermeisterin der Stadt Zwickau, Hannah Zimmermann vom ASA FF - Verein vom Projekt Off Prozess, Uwe Hirschfeld, Sprecher der sächsischen Landesgemeinschaft für Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und Prozessbeobachter Jens Eumann sowie Moderator Ricardo Glaser. Sie gingen auf die Meinungsäußerungen der Anwesenden ein und referierten zu den Fragen der Demokratie heute.

Die Teilnehmer kamen überein, dass das Thema Demokratie auch weiterhin zunehmend in allen Schichten der Bevölkerung eine bedeutende Rolle spielen wird und Konferenzen wie diese auch in Zukunft, auch zur Meinungsbildung, an der Tagesordnung sein müssen und werden. Demokratiekonferenzen gibt es bereits seit 2015 in Zwickau. Jährlich ist mindestens eine derartige Konferenz vorgesehen. Hier können Menschen bei wichtigen regionalen Themen miteinander ins Gespräch kommen. Die Demokratie lebt vor allem von den Bürgerinnen und Bürgern, diese sind die Basis der Staatsgewalt, durch ihr Interesse an diskutierten Themen legen sie die Grundlage für einen funktionierenden Staat.



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