Diskussionen um das Centrum gehen weiter

Petition Schließung der Dauerausstellung wird kritisiert

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Die Dauerausstellung im Palais (re.) ist derzeit geschlossen. Der benachbarte Neubau ist aber geöffnet. Foto: Markus Pfeifer

Lichtenstein. Allzu groß war die Resonanz bei einer Unterschriftensammlung für eine Petition mit der Forderung, die Dauerausstellung des Daetz-Centrums für angemeldete Gruppen zu öffnen, nicht. Kurz vor dem Ablauf der im Internet auf der Seite "openpetition.de" gestarteten Aktion hatten sich 479 Unterstützer gemeldet, von denen 88 aus Lichtenstein kommen. Für Mandy Weikelt, eine der Organisatorinnen, ist es dennoch wichtig, diesen Weg zu gehen. "Wir wollen einfach, dass noch einmal öffentlich diskutiert wird", sagt Mandy Weikelt. Die Unterschriften sollen an die sächsische Landesregierung übergeben werden.

Wirtschaftlich nicht rentabel

Hintergrund ist die Schließung der Dauerausstellung im Lichtensteiner Daetz-Centrum seit dem 1. Januar 2018. Diese wurde durch die Stadt Lichtenstein als Träger der Einrichtung so beschlossen, weil zusammen mit dem Stifter Peter Daetz bisher keine Lösung für eine wirtschaftlich funktionierende Neuausrichtung gefunden wurde.

Sonderausstellungen bleiben geöffnet

Im Gegensatz zur Dauerausstellung "Meisterwerke in Holz", die im alten Palaisgebäude rund 600 Exponate aus aller Welt zeigt, sind Sonderausstellungen im Neubau aber geöffnet. Die Macher der Petition, die für die Daetz-Stiftung tätig sind, sehen es daher als denkbar an, zu diesen Zeiten auch Besuche in der Dauerausstellung möglich zu machen. Die seien gerade für die Bildungsprojekte wichtig, die von der Daetz-Stiftung für Schüler und Lehrer angeboten werden.