Drachenfest in Lauterbach mit großen Geschützen

Drachenfest Landlustverein lud ein

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Cedric Meißner hatte zum Lauterbacher Drachenfest das größte Exemplar am Start. Foto: Thomas Michel

Lauterbach. Cedric Meißner und sein Vater Florian hatten alle Hände voll zu tun. Das Gespann aus Neukirchen brachte nämlich zum diesjährigen Drachenfest des Lauterbacher Landlustvereins mit seinem "doppelt geflügelten Kastendrachen" das größte Exemplar der Veranstaltung an den Start.

Transporter für Drachen benötigt

"Im Vergleich zu den letzten vier, fünf Jahren ist der Wind dieses Mal gleich ein bisschen heftig", sagte Florian Meißner, der die Steuerung des Drachens übernommen hatte und ihn ziemlich optimal in den Wind über den Sportplatz am Schänkenberg stellte. Für den Transport des Drachens brauchten die Meißners übrigens einen Transporter.

Kleinere Drachen ließen sich an diesem Nachmittag um einiges einfacher fliegen - wenn er erst einmal in der Luft war. Frank Neumann und dessen Sohn Jakob beispielsweise haderten lange Zeit mit der Leistenkonstruktion, die ein Feintuning erforderte. "Den Drachen haben wir voriges Jahr gebaut, geflogen ist der bisher noch nicht", sagte Frank Neumann, der aber den "schönsten Eigenbau-Drachen" sein Eigen nennen durfte. Der originellste Drachen des Festes - der gehörte Lilli Kuhle aus Lauterbach - hatte sich unterdessen in einem Baum am Rande des Sportplatzes verfangen.