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Sachsen

Drei Viertel der Eigentümer haben gezahlt

Ausgleichsbeträge Städte verwenden Geld für weitere Projekte

Crimmitschau/Werdau. 

Mit dem Abschluss der Sanierungsgebiete müssen die Grundstückseigentümer zur Kasse gebeten werden. Sie können durch die Unterzeichnung einer Ablösevereinbarung aber einen Teil des Geldes sparen. Auffallend: Die Möglichkeit haben in Crimmitschau weitaus mehr Leute als in Werdau genutzt. In Crimmitschau wurden im Sanierungsgebiet "Innenstadt" bisher 149 Vereinbarungen unterzeichnet. Dadurch sind 146.000 Euro in die Stadt-Kasse geflossen. "Dass sich mehr als Dreiviertel der Grundstückseigentümer für die Ablöse entschlossen haben ist sehr erfreulich", sagt Rathaussprecherin Uta Pleißner. Mit en Mitteln konnte unter anderem ein Teil der Kosten für die Umgestaltung des Vorplatzes der St. Laurentiuskirche finanziert werden. Zudem soll das Geld für den Neubau der öffentlichen Toilettenanlage am Theaterplatz verwendet werden. Die Arbeiten beginnen nächste Woche. In Werdau haben bisher rund 47 Prozent der Grundstückseigentümer aus dem "1. Sanierungsgebiet Werdau - Am Brühl" die Ausgleichsbeträge bezahlt. Sie erhielten bis Juni 2014 einen 20-prozentigen Nachlass. Bis Dezember 2014 (15 Prozent) und Juni 2015 (10 Prozent) gab es ebenfalls einen Rabatt. Für 202 Grundstücke wurde ein Ausgleichsbetrag gezahlt. Dadurch wurden 284.000 Euro eingenommen. "Die Stadtverwaltung Werdau ist mit diesem Ergebnis sehr zufrieden", sagt Petra Jehring vom Fachbereich Stadtentwicklung und Bau. Die Mittel sollen unter anderem für Straßenbaumaßnahmen an der Kloster-, Pfarr- und Neugasse sowie den Ausbau des Parkplatzes in der Neugasse in Werdau verwendet werden. Die Stadt geht davon aus, dass per Bescheid noch Ausgleichsbeträge in Höhe von rund 150.000 Euro eingefordert werden können.



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