Dreispringer Max Heß besucht Oberschule

Jubiläum Der 22-Jährige plauderte beim Sportlerforum in Glauchau

Glauchau. 

Glauchau. Prominenter Besuch an der Wehrdigtschule in Glauchau: Leichtathlet Max Heß vom LAC Erdgas Chemnitz schaute vor wenigen Tagen zu einem Sportlerforum an der Bildungseinrichtung vorbei. Der 22-Jährige, der sich auf Dreisprung spezialisiert hat, plauderte in einer lockeren Runde mit rund 100 Mädchen und Jungen.

Das Sportlerforum war ein Bestandteil der Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der Wehrdigtschule. Max Heß berichtete unter anderem, dass seine sportliche Karriere erst auf dem Fußballplatz begonnen hat und er Fan des Traditionsvereins Hamburger SV ist. Die Belastung von Training und Schule sei sehr hoch gewesen. Der Tag begann mit einer Übungseinheit. Danach musste die Schulbank des Sportgymnasiums gedrückt werden. Nachmittags rückte die Leichtathletik wieder in den Mittelpunkt. "Ich hatte für das Abitur ein Jahr mehr Zeit als andere Gymnasiasten", verriet Max Heß.

Schwiegertochter machte es möglich

Seine persönliche Bestleistung beim Dreisprung liegt bei 17,52 Metern. Zum Besuch von Max Heß wurde die Distanz mit Klebeband im Gang der Wehrdigtschule markiert. "Die Schüler staunten nur und hielten es kaum für möglich, dass man soweit springen kann", sagte Schulleiter Bernd Richter, der den prominenten Gast durch persönliche Verbindungen einladen konnte.

Seine angehende Schwiegertochter Sabrina Mickenautsch, die selbst Dreispringerin war, gehörte acht Jahre zu einer Trainingsgruppe mit Max Heß und stellte den Kontakt her. Nach einem Telefonat waren die Details für das Sportlerforum vereinbart. Eine Besonderheit: Der erfolgreiche Dreispringer verzichtete auf ein Honorar.