DRK-Retter proben den Ernstfall

Parcours 20 Frauen und Männer absolvieren Intensivfortbildung

Werdau. 

Werdau. Herz-Kreislauf-Störungen, Atemnot, Lagerung und Transport von Patienten, die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen: Das waren einige der Themen, mit denen sich mehr als 20 ehrenamtliche Sanitäter am Samstag im DRK-Ausbildungszentrum in Werdau beschäftigt haben. Die Ortsgruppe der Wasserwacht an der Koberbachtalsperre organisierte eine Intensivfortbildung. Höhepunkt des Tages war ein aus sieben Stationen bestehendes Praxistraining, bei dem die Einsatzkräfte in verschiedenen, gestellten Notfallsituationen ihr Können unter Beweis stellen mussten. Dabei wurden sie von erfahrenen Rettungssanitätern, Rettungsassistenten und Ausbildern nicht nur beobachtet und bei Bedarf korrigiert, sondern auch unter den nötigen Stress gesetzt.

So war der Parcours mit sportlichen Einlagen versehen, Patienten mussten oft unter schwierigen Lichtverhältnissen oder in unwegsamem Gelände versorgt werden. Das Praxistraining dauerte rund 90 Minuten.

Kalte Jahreszeit wird für die Weiterbildung genutzt

Zur Wasserwacht an der Koberbachtalsperre gehören 211 ehrenamtliche Mitstreiter, die in einem sehr breit gefächerten Einsatzspektrum tätig sind. Wichtigster Bereich - neben dem klassischen Rettungsschwimmen - ist der Sanitätsdienst bei Veranstaltungen beziehungsweise die Unterstützung von Helfern bei größeren Schadensereignissen. Die Wintermonate nutzen die Einsatzkräfte, um sich regelmäßig nach dem Schwimmtraining in der Werdauer Badelust auch in medizinischen Bereichen fortzubilden.

Zwei- bis dreimal im Jahr findet zusätzlich eine große Intensivfortbildung statt. Die nächste Grundausbildung für den Sanitätsdienst beginnt am 1. März und findet 14-tägig jeweils freitags (am Abend), samstags und sonntags im "Alten Schützenhaus" statt.