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Sachsen

Ehrenamtlicher Einsatz sorgt für offene Kirche

Menschen 2019 Andreas Sonntag wird für Engagement geehrt

Hohenstein-Ernstthal. 

Hohenstein-Ernstthal. Zu Jahresbeginn werden in Hohenstein-Ernstthal beim Neujahrsempfang mit dem Titel "WarmUp" traditionell Menschen ausgezeichnet, die sich in der Stadt ehrenamtlich stark machen. Im Jahr 2019 war Andreas Sonntag aus der Kirchgemeinde St. Christophori einer von ihnen. Er hatte vor einigen Jahren die Idee der offenen Kirche auf den Weg gebracht. Das weithin sichtbare Gotteshaus am Südhang des Pfaffenberges in Hohenstein-Ernstthal öffnet in den Wintermonaten sonntags nach den Gottesdiensten von 10 bis 15 Uhr und von Ostern bis Erntedank täglich von 10 bis 18 Uhr. Zusammen mit seinen Mitstreitern kümmert sich Sonntag um den Schließdienst der Kirche.

Mit Besuchern ins Gespräch kommen

Bei besonderen Veranstaltungen in der Stadt wird auch noch der Kirchturm zugänglich gemacht. "Der ist immer gut besucht. Man hat einen wirklich schönen Blick über die Stadt und in Richtung Erzgebirge", findet der 54-Jährige, der bei solchen Anlässen gern mit den Besuchern ins Gespräch kommt. "Ich staune manchmal, von wo die Leute überall herkommen", sagt er und ist froh, dass er ihnen ein so schönes und obendrein mit viel Aufwand saniertes Gotteshaus zugänglich machen kann. Viele tragen sich dann auch in das Gästebuch der Christophori-Kirche ein.

Der Einsatz gehört einfach dazu

Auch für sein Engagement bei anderen Anlässen wurde Andreas Sonntag ausgezeichnet. Er verpasst normalerweise keinen Gottesdienst in seiner Gemeinde und hilft oft beim anschließenden Kirchenkaffee mit. Auch bei der Vorbereitung von Festen oder Arbeitseinsätzen, zum Beispiel wenn der Weihnachtsbaum aufgestellt werden muss, hilft der 54-Jährige mit. "Solche Leute wünscht man sich einfach in seiner Gemeinde. Sie haben ganz viel vom Glauben verstanden", sagt Pfarrerin Anke Indorf über den fleißigen Helfer, für den der Einsatz für andere ganz einfach zu seinem Christsein dazu gehört. "Ich bin da aber nur einer von vielen, die mithelfen", betont er.