Eigenheime statt Plattenbau

Immobilien Kommunales Unternehmen präsentiert Pläne in Werdau

Dort, wo früher Plattenbauten standen, können bald die nächsten Eigenheime errichtet werden: Im Bereich des Gebietes "Sorge" sollen in der nächsten Woche die Erschließungsarbeiten beginnen. Das kündigt Klaus Müller, Geschäftsführer der Gebäude- und Grundstücksverwaltungsgesellschaft (kurz: GGV) in Werdau an. "Wir müssen zunächst die gesamten Medienleitungen verlegen lassen", sagt Klaus Müller. Egal ob Trinkwasser, Abwasser, Strom oder Telefon - die Leitungen müssen nun erst einmal in die Erde. Klaus Müller geht davon aus, dass im dritten oder spätestens im vierten Quartal der Verkauf der Grundstücke an die Häuslebauer beginnen wird. Dabei ist wahrscheinlich Platz für den Bau von 23 Eigenheimen. In einem ersten Bauabschnitt, der bereits abgeschlossen ist, waren bereits neun Eigenheim-Standorte entstanden. Vor allem Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) hat in den letzten Jahren spürbar die Pläne für die Nachnutzung des Gebietes "Sorge" vorangetrieben. Mit dem Angebot von attraktiven Bauplätzen wirbt Werdau auch um neue Einwohner. "Der Standort in der Sorge ist auf jeden Fall auch für Leute aus Zwickau interessant", schätzt Klaus Müller ein. Dabei könnten als Vorteile unter anderem die ruhige Lage und die gute Anbindung an das Verkehrsnetz durch die Nähe zur Mitteltrasse in die Waagschale geworfen werden.