Ein Apfelbaum zu Ehren Luthers

Kirche 500 Bäume für 500 Jahre Reformation

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Kinder der Lauterbacher Kirchgemeinde haben am Sonntag einen Luther-Apfelbaum gepflanzt. Foto: Thomas Michel

Lauterbach. Die Kirchgemeinde in Lauterbach hat seit Sonntag ihren Luther-Baum, der sich von den anderen seiner Art etwas unterscheidet. "Die anderen Lutherbäume sind meist Eichen, bei uns wächst ein Luther-Apfelbaum", sagte Andreas Schumann vom Kirchenvorstand, der sich vor Wochen für die Beteiligung einer in Burgstädt gestarteten "Hoffnungsbaum-Aktion" entschieden hat.

Die Burgstädter haben dazu eine alte Apfelbaumsorte auserkoren, von der bis zur 500. Wiederkehr des Reformationstages insgesamt 500 Exemplare gepflanzt werden sollen.

In Lauterbach war das Pflanzen des "Hoffnungsbaumes" Bestandteil der schon traditionellen Gemeindefeste.

Die Kinder durften den Baum pflanzen

Nach dem Familiengottesdienst waren vier Kinder mit Spaten auf der Wiese am Pfarrhaus entsprechend im Einsatz. "Wir haben den Baum mit Absicht durch die Kinder pflanzen lassen, sie sollen in ein paar Jahren auch die ersten Bäume pflücken", meinte Andreas Schumann mit einem Blick auf den noch schmächtigen Baum, der durch ein großes Stützkreuz Unterstützung beim Wachsen bekommen soll.

Lauterbach ist übrigens eine Station des durch die Region verlaufenden Luther-Weges aus Richtung Zwickau über Crimmitschau bis in den Nachbar-Freistaat Thüringen.