"Ein Dorf singt" geht in die nächste Runde

Musik Konzertprojekt in Langenbernsdorf

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Claudia Schmiedel (Mezzosopran/rechts) und Heike Eva Weiß (Sopran) sowie die lettische Pianistin Ilze Jaunzeme standen im Mittelpunkt des ersten Konzertes in diesem Jahr. Foto: Thomas Michel

Langenbernsdorf. Die Sänger des Langenbernsdorfer Männergesangsvereins haben in diesem Jahr einen etwas anderen Start gehabt.

Die Männer um Chorleiter Michael Pauser waren im Saal des Landgasthofes "Weißes Roß" die Gastgeber eines Kammerkonzertes, bei dem die beiden Sängerinnen Claudia Schmiedel (Mezzosopran) und Heike Eva Weiß (Sopran) sowie die lettische Pianistin Ilze Jaunzeme im Mittelpunkt standen.

"Wir haben mal etwas anderes ausprobiert, unser Männerchor steht erst wieder bei den beiden Veranstaltungen 'Ein Dorf singt' auf der Bühne", sagte Michael Pauser, der mit seinem Projektchor bereits in den Vorbereitungen auf die beiden Konzerte am letzten September-Wochenende steckt.

Das Dorf singt schon zum sechsten Mal

Das Projekt "Ein Dorf singt" geht bereits in sein sechstes Jahr. "In den vergangenen fünf Jahren waren bereits 138 Frauen, Männer und Kinder an diesem Projekt beteiligt, von denen etwa die Hälfte bisher noch keine Chorerfahrung hatte", verriet Michael Pauser, der in dieser Zeit ein vielfältiges Repertoire mit Musik aus vier Jahrhunderten erarbeitet hat.

Unterstützt wurden die Langenbernsdorfer dabei von 15 unterschiedlichen Solisten sowie den Musikern der Vogtland-Philharmonie Greiz-Reichenbach.

"Die Tatsache, dass es ein regelmäßig stattfindendes chorsinfonisches Konzertprojekt auf dem Dorf in Mitteldeutschland nirgends gibt, ist der Grund für sechs von acht ausverkauften Konzerten", betonte Michael Pauser, der ganz am Anfang nicht so recht an den Erfolg des Projektes glauben wollte.