Ein Ende ist in Sicht

Bau Arbeiten in Limbach-Oberfrohna waren nicht aufschiebbar

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Die Arbeiten am Rande des Marktes finden aktuell in rund fünf Meter Tiefe statt. Foto: Büchner

Limbach-Oberfrohna. Seit Mitte letzten Jahres sind der Markt und umliegende Bereiche für den Durchgangsverkehr gesperrt. Bei Untersuchungen mit Georadar hatte man festgestellt, dass das über 100 Jahre alte Kanalsystem, das den stadtnamensgebenden Limbach mit einschließt, komplett ersetzt werden muss.

Zirka eine Million Euro wird es am Ende kosten

Dass erst seit dem 20. März mit Hochdruck gearbeitet wird, erklärt Steffen Heinrich: "Hier läuft eine erhebliche finanzielle Maßnahme, die so nicht absehbar war und dadurch für 2016 auch keine Gelder eingestellt waren." Der Geschäftsführer des Zweckverbandes Frohnbach hält die Verzugszeit für vertretbar: "Wir haben von Anfang an mit der Stadtverwaltung und dem Planungsbüro an einem Strang gezogen; bei einer Maßnahme dieser Größenordnung gibt es viel zu bedenken."

Wenn alles nach Plan läuft, werden am Ende gut eine Million Euro an Kosten zu Buche stehen, für die bereits erste Fördermittel in Höhe von 177.000 Euro bewilligt sind. Die Stadt wird 25 Prozent der Kosten tragen. Aktuell geht man davon aus, dass der Bereich im September wieder geöffnet werden kann.

Bis September sollen die Arbeiten durch sein

Im Moment sind zwei Firmen aus der Region tätig, mit denen der Verband schon gute Erfahrungen gemacht hat. Gearbeitet wird in bis zu sieben Metern Tiefe, die neuen Rohre haben einen Durchmesser von etwa anderthalb Metern. Der ganze Bereich wird als "sehr anspruchsvoll" eingestuft, da er Haupt- und Nebensammler integriert. Bei Starkregen rauschen Unmengen Wasser durch das System.