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Ein fantastischer Realist

Maler Siegfried Otto Hüttengrund stellt auf Schloss Wildenfels aus

Der Künstler Siegfried Otto Hüttengrund hat im September 2014 auf Schloss Wildenfels für sein Öl-Lasur-Bild "Astrid mit Wiesel" den Christoph-Graupner-Kunstpreis erhalten. Jetzt werden dort seine Malerei, Exlibris und Skulpturen gezeigt. "Vor drei Jahren hatte ich bei minus 24 Grad auf Schloss Voigtsberg meine kälteste Ausstellungseröffnung, am vorigen Freitag nun die heißeste. Und trotz extremer Temperaturen waren sie auch bestens besucht", sagt Siegfried Otto Hüttengrund, der schon 120 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen hatte. Geboren wurde er 1951 in Hohenstein-Ernstthal als Siegfried Otto. Den Namen des Hohenstein-Ernstthaler Ortsteils Hüttengrund legte er sich 1984 als Zweitnachnamen zu, um sich von den damals vielen anderen künstlerisch tätigen Siegfried Ottos zu unterscheiden. Mit der Zeit verwandelten sich seine nach der Realität empfundenen einstigen Modelle zu Narren, zu Tod und Teufel, werden zu Magiern, Geistern, Gott und Göttinnen aus allen Zeiten und Religionen. Seine Experimentierfreudigkeit und beharrliche Verfolgung seiner künstlerischen Sprache führten zur Verfeinerung seiner malerischen und grafischen Technik", sagt der Maler und Kunstwissenschaftler Jürgen Szajny, den mit Siegfried Otto Hüttengrund eine über 40 Jahre dauernde Freundschaft verbindet. Ein Bild von den faszinierenden Arbeiten des Künstlers - darunter ganz neuen, noch nie gezeigten - können sich die Besucher noch bis zum 23. August machen.



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