Ein Herz für Kirchberg und seine Verliebten

Stadt Kirchberger Metallbaufirma stellt besonderes Unikat her

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Das Herz für Kirchberg. Foto: Nicole Schwalbe

Kirchberg. "Seit einiger Zeit werden an unserer sanierten Eisenbahnbrücke der Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau - Carlsfeld Liebesschlösser angebracht", so die Bürgermeisterin, Dorothee Obst. Da dies eine Gefahr für die Brücke bedeutet, hat sich die Stadt eine Alternative überlegt.

Die Bürgermeisterin fragte also bei der Metallbaufirma Toni Rissmann an, ob ein Kunstwerk in Herzform kreiert werden könnte und so überlegte sich der Metallbaumeister Torsten Georgi gemeinsam mit seinem Chef, Toni Rissmann, aus welchem Material und in welchem Design das externe Gitter gestaltet werden kann.

Eine Herzensangelegenheit

Es wurde eine Zeichnung angefertigt und der Bürgermeisterin vorgelegt, die sofort begeistert war. Da die Firma einen Großteil ihrer Aufträge der Stadt Kirchberg zu verdanken hat, entstand die Idee, das Herz zu stiften. "Die Herstellung des Metallherzens dauerte etwa 22 Stunden", erzählt Torsten Georgi

"Das Herz haben wir aus witterungsbeständigem Edelstahl gefertigt, sodass mit einer langen Lebensdauer zu rechnen ist und den damit verbundenen vielen Liebeschlössern lange zur Verfügung steht." Das Edelstahlrohr musste gebogen und das Metallgitter eingearbeitet werden. Die Kosten liegen etwa bei 400 Euro.

Damit ist wohl klar, dass das Herz der Metallbaufirma auch für Kirchberg schlägt. Das Herz wurde bereits aufgestellt und sogar ein erstes Schloss hat sich aus den Händen eines Liebespaares bereits an das Gitter herangetraut.