Ein Komödienklassiker kommt nach Zwickau

Theater Charleys Tante kitzelt die Lachmuskeln

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"Charlys Tante" sorgt für Verwirrung. Foto: Peter Awtukowitsch/Theater

Zwickau. Für Lachtränen wird ab 14. Oktober der Komödienklassiker "Charleys Tante" in der Aula der Pestalozzischule Zwickau sorgen. Dann ist die Premiere des Stücks von Brandon Thomas -Deutsch von David Lichtenstein -, welches zu den bekanntesten Schwänken überhaupt zählt, in der Inszenierung von Patrick Schimanski dort in der Ausweichspielstätte zu erleben.

Interessierte Zuschauer sollten sich schnell ihre Karten sichern, denn Charleys Tante wird im Block nur bis 22. Oktober jeden Tag außer am 16. Oktober gespielt.

Nach mehr als 100 Jahren begeistert das Stück immer noch

Die Hauptrolle des Babbs spielt Schauspieler Leonard Lange, für die "echte" Tante aus Brasilien wird die Schauspielerin Regina Felber als Gast zu sehen sein. Sie ist freiberuflich als Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin regelmäßig auf verschiedenen Bühnen sowie im Rundfunk und Film tätig. Charleys Tante wurde seit seiner Uraufführung im Jahr 1892 in über zwanzig Sprachen übersetzt. Charleys Tante wurde durch die Verfilmungen mit Heinz Rühmann und später Peter Alexander im deutschsprachigen Raum bekannt und zählt zu den bekanntesten Schwänken überhaupt.

Wenn die Tante nicht rechtzeitig kommt

In der Farce sind die beiden mittellosen Studenten Jack und Charley bis über beide Ohren verliebt. Doch wie sollen sie sich ihren Angebeteten nur mitteilen? Amy und Kitty sollen morgen schon nach Schottland reisen und ohne Anstandsdame ist ein Treffen aussichtslos. Den beiden Junggesellen kommt es deshalb mehr als gelegen, dass sich per Telegramm Charleys wohlhabende Tante aus Brasilien ankündigt.

Mit dieser Aussicht nehmen die Mädchen die Einladung natürlich gerne an. Dumm nur, dass sich die Ankunft der Tante verzögert. Jack und Charleys Freund Babbs muss jetzt die Situation retten und wird kurzerhand zur Tante gemacht.

Die Spieldauer beträgt mit einer Pause etwa 150 Minuten. Das Stück ist für Zuschauer ab einem Alter von zwölf Jahren geeignet. Im Anschluss an die Vorstellung vom 14. Oktober findet ein Premierenempfang statt.