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Ein märchenhafter Sonntag

Tipp Bratschistin Peijun Xu spielt im Robert-Schumann-Haus

Zusammen mit ihrem Kammermusikpartner Paul Rivinius zaubert die junge Bratschistin Peijun Xu am 9. März um 17 Uhr Märchenbilder auf der Bühne des Zwickauer Robert-Schumann-Hauses. Auf dem Programm stehen Robert Schumanns Märchenbilder sowie Werke von Frédéric Chopin und Johannes Brahms. Schumann, der seine Märchenbilder Anfang März 1851 in Düsseldorf komponiert hatte, widmete das Werk seinem Kollegen und späteren ersten Biographen Wilhelm Joseph von Wasielewski. Wasielewski war es auch, der zusammen mit Clara Schumann die Märchenbilder in Bonn uraufführte. Johannes Brahms komponierte seine Sonate für Klarinette (Viola ad libitum) und Klavier 1894 für den Klarinettisten Richard Mühlfeld (1856-1907). In Zwickau erklingt die von Brahms autorisierte Fassung für Viola und Klavier. Peijun Xu wurde 1985 in Shanghai geboren, entwickelte bereits während ihres Studiums in China sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Roland Glassl und an der Kronberg Academy bei Nobuko Imai eine intensive Konzertkarriere. Sie wurde mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Peijun Xu ist Dozentin für das Hauptfach Viola an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Sie spielt eine Viola von Giuseppe Cavaleri (ca.1740), eine Leihgabe der Stiftung Villa Musica Rheinland Pfalz.

Ihr Kammermusikpartner ist der Pianist und Hornist Paul Rivinius. Karten für Sonntag sind an der Museumskasse erhältlich. Vorbestellte und nicht abgeholte Tickets werden eine halbe Stunde vor Konzertbeginn wieder in den freien Verkauf gegeben. msz/ths