Ein Manager für das Scherberg-Areal

Stadtentwicklung Büro von Peter Dittmann befindet sich im Glauchauer Bahnhof

ein-manager-fuer-das-scherberg-areal
Peter Dittmann hat die Aufgabe als Quartiersmanager auf dem Scherberg in Glauchau übernommen. Foto: Frenzel

Glauchau. Peter Dittmann hat die Aufgabe als Quartiersmanager im Fördergebiet "Scherberg - nördliche Innenstadt" in Glauchau übernommen. Der 62-Jährige ist fortan jeden Dienstag (13 bis 18 Uhr) und jeden Donnerstag (9 bis 13 Uhr) in seinem kleinen Büro im Eingangsbereich des Bahnhofs anzutreffen. Die Einweihung fand in dieser Woche im Beisein von Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) statt. "Wir freuen uns ganz besonders, dass wir das Büro im Bahnhof einrichten konnten und wollen künftig die lokalen Aktivitäten unterstützen", sagte Peter Dresler.

Viele Aufgaben warten auf den Neuen

Zu den ersten Aufgaben von Peter Dittmann, der bei der Stadtentwicklungsgesellschaft (kurz: Steg) beschäftigt ist und 20 Stunden pro Woche arbeiten darf, gehört die Bildung eines Quartiersbeirates geplant. "Bisher gibt es von zehn Akteuren aus unterschiedlichen Interessensgruppen die Bereitschaft zur Mitarbeit", sagt Peter Dittmann. Der erste Treff des Quartiersbeirates ist Ende des Monats geplant.

Er soll unter anderem über die Verteilung der Mittel aus einem sogenannten Verfügungsfonds entscheiden. Bisher ist unklar, wieviel Geld in diesem Jahr zur Verfügung steht. "Wir denken unter anderem über einen Graffiti-Workshop nach", sagt Peter Dittmann, der sich selbst in seiner Heimatstadt schon im Denkmalverein engagiert.

Zudem will der Quartiersmanager die anstehenden Feierlichkeiten zum Jubiläum "160 Jahre Eisenbahn und Bahnhof in Glauchau" unterstützen. 1858 rollten die ersten Züge durch die Stadt. "Wir können uns unter anderem Führungen für Kinder und Jugendliche durch den Bahnhof vorstellen", sagt Dittmann, der sich zudem am Frühjahrsputz beteiligen und zum Radlerfrühling präsentieren will.

Bürgermeister erhofft sich Erfolge

Parallel zu den Aktivitäten im Quartiersbüro können auf dem Scherberg - wahrscheinlich bis 2025 - verschiedene städtebauliche Investitionen mit Fördergeldern von Bund und Freistaat umgesetzt werden. Von ähnlichen Zuschüssen hat in der Vergangenheit bereits der Wehrdigt in Glauchau profitiert. "Der Stadtteil hat sich fantastisch entwickelt, die Leute fühlen sich wieder wohl im Wehrdigt", sagt Oberbürgermeister Peter Dresler. Er hofft - mit der Unterstützung von Peter Dittmann - auf ähnliche Effekte im neuen Fördergebiet.