Ein Netzwerk für Helfer

Asyl Hilfsprojekte im Raum Zwickau organisieren sich

Unter dem Thema "Netzwerken" stand die Versammlung der Vertreter von Wohnprojekten und Helferkreisen für Asylsuchende aus dem gesamten Landkreis, die zum Monatsende im Alten Gasometer Zwickau stattfand. Initiatoren des Treffens waren die Gleichstellungs- und Ausländerbeauftragte des Landkreises, Birgit Riedel, sowie das Koordinierungsbüro des Bündnisses für Demokratie und Toleranz. Neben einem ersten persönlichen Kennenlernen der Beteiligten, nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit für regen Wissens- und Erfahrungsaustausch. Um diesen auch künftig zu erleichtern, wurde mit den erschienenen Vertretern von gut 20 Projekten aus dem gesamten Landkreis verbindlich das Errichten eines Netzwerks inklusive eigener Homepage beschlossen, die - analog dem Modell des Zwickauer Helferkreises - als Informations-, Planungs- und Austauschplattform dienen soll. Insbesondere noch in den Startlöchern befindliche Initiativen, wie etwa die geplanten Projekte in Limbach-Oberfrohna, Hohenstein-Ernstthal oder Meerane, können so Stolpersteine oder Fehler vermeiden und von den Erfahrungen der Netzwerksmitglieder profitieren. Darüber hinaus soll die Homepage aber auch als zentrale Kontaktmöglichkeit für interessierte Helfer dienen. Mithilfe von Fördermitteln aus der von Staatsministerin Petra Köpping auf den Weg gebrachten Richtlinie zur Förderung der sozialen Integration und Partizipation von Personen mit Migrationshintergrund wird zeitnah auch eine zusätzliche Stelle im Landkreis geschaffen, welche die Homepage verwalten und die beteiligten Projekte koordinativ unterstützen soll.

Um den persönlichen Kontakt aber nicht gänzlich außer Acht zu lassen, wurde vereinbart, künftig dreimal pro Jahr in gleicher Form zu Netzwerkstreffen zusammenzukommen.