Ein offenes Ohr für die Jugend

Unterstützung Vereinigung hilft Jugendlichen aus Limbach

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Ines Hertrampf. Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna. Die Stadt hat mit knapp 22 Prozent Kindern und Jugendlichen (bis 27 Jahre) den zweithöchsten Anteil dieser Altersgruppe im Landkreis aufzuweisen. Damit den jungen Menschen das Leben in Limbach-Oberfrohna aber auch lebenswert erscheint, setzt sich bereits seit über zehn Jahren der Arbeitskreis Jugend ein.

Jugendliche aktiv einbeziehen

"Wir stellen eine Vereinigung von jungen Leuten selbst und von Menschen, die in der Stadt mit der Jugend zu tun haben, dar", erklärte Ines Hertrampf. "Unser Anliegen ist es, Jugendliche aktiver zu beteiligen, um eine Interessenvertretung zu schaffen und Ideen in die Tat umzusetzen."

Bislang bringen sich neben Vertretern der Stadt auch der Förderverein für offene Jugendarbeit, das Team des Jugendhauses Rußdorf, Mitarbeiter der Roten Kreuzes und viele mehr ein. Auch Jugendliche aus den diversen Schulen der Stadt sind vertreten. "Wir treffen uns alle zwei Monate an unterschiedlichen Orten", so die Mitarbeiterin des Jugendhauses weiter. "Wer mindestens zwölf Jahre alt ist, kann sich gern einbringen."

Bekanntheitsgrad erhöhen

Um noch bekannter zu werden, verfügt der Arbeitskreis jetzt über eine eigene Broschüre, in der man die wichtigen Kontaktdaten findet. Seit ein paar Wochen gibt es zudem einen Auftritt bei Facebook, wo man sich auch informieren kann. "Da gerade Schüler aus den weiterführenden Einrichtungen irgendwann in die Lehre oder ins Studium starten, sind wir immer wieder auf neue Mitstreiter angewiesen", betonte Ines Hertrampf.

"Wer sich also künftig rund um unsere Veranstaltungen, zu denen auch "L-O go!" gehört, engagieren möchte, soll sich einfach melden." Zu den Themen des Arbeitskreises gehören weiterhin Spiel- und Sportmöglichkeiten, schulische Belange, Mobilität oder auch Einflussnahme auf die Kommunalpolitik.