Ein Schandfleck verschwindet aus Crimmitschau

Abriss Arbeiten an der Friedrich-Engels-Straße dauern acht Wochen

ein-schandfleck-verschwindet-aus-crimmitschau
Die Brache an der Friedrich-Engels-Straße verschwindet aus dem Stadtbild. Foto: Frenzel

Crimmitschau. Ein Schandfleck verschwindet aus Crimmitschau: Mitte der letzten Woche hat der Abriss eines leerstehenden Gebäudekomplexes an der Friedrich-Engels-Straße begonnen. Die Bagger zerlegen das Haus in Einzelteile.

"Die Arbeiten werden rund acht Wochen dauern", kündigt Rathaussprecherin Uta Pleißner an. Sie geht davon aus, dass die Straße wahrscheinlich bis Anfang April voll gesperrt bleibt. Danach folgen Restarbeiten auf dem Grundstück.

Mitte Januar waren durch Sturmtief Friederike einige Teile des Dachs auf der Fahrbahn und dem Fußweg gelandet. Danach wurden Absperrzäune und Vollsperrscheiben aufgestellt. Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz. Die Versuche, gemeinsam mit dem Eigentümer eine Lösung zu finden, waren bisher nicht von Erfolg gekrönt.

Es musste dringend gehandelt werden

Deshalb schafft die Stadtverwaltung mit dem Abriss nun Tatsachen. "Hier war Gefahr in Verzug, da weitere Teile auf den Gehweg und die Straße fallen können", sagt Oberbürgermeister André Raphael (parteilos).

Die Ausgaben für den Abriss werden auf rund 60.000 Euro beziffert. Die Stadt geht in Vorkasse und wird die Kosten dem Hausbesitzer in Rechnung stellen. Zudem soll 2018 auch die Industriebrache an der Petersstraße aus dem Stadtbild von Crimmitschau verschwinden. Der Stadtrat hat vor wenigen Tagen dem Kauf des Komplexes zugestimmt.