Ein Zeichen der Verbundenheit

Pflanzung Lutherlinde zum 500-jährigen Reformationsjubiläum

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Die Pflanzung der Lutherlinde. Foto: Gemeinde Reinsdorf

Reinsdorf. Auf dem Gelände der Internationalen Schulen wurde am 5. Dezember eine Lutherlinde gepflanzt. Die Schüler haben zur Lindenpflanzung ein kleines Programm eingeübt, das geistliche Wort sprach Lutz Rochlitzer, Pastor der evangelisch-methodistischen Erlöserkirche, es folgte eine Rede der Bürgermeister.

Erste Lutherlinde wurde 1883 gepflanzt

Weiter gehegt und gepflegt wird die Linde von der 6. Klasse, die die Patenschaft über die zirka zwölf Jahre alte Linde übernimmt. "Die erste Lutherlinde in unserer Gemeinde wurde 1883 nordwestlich der St. Jakobus Kirche Reinsdorf nach historisch verbrieften Angaben gepflanzt", sagt Reinsdorfs Bürgermeister Steffen Ludwig. "Die Lutherlinde ist im Rahmen des 500-jährigen Reformationsjubiläums ein tolles Zeichen für Heimat, Geborgenheit und Zuversicht. Die Pflanzung des Lutherbaumes symbolisiert auch die gegenseitige Verbundenheit zwischen Schulen, Gemeinde und unseren Kirchgemeinden. Nun hoffen und wünschen wir, dass der Baum wächst und gedeiht, allen Wetterbedingungen trotzt und auch unbeschadet übersteht und vielen Schülergenerationen den Weg in die Schule weist mit einer Erinnerung an das 500-jährigen Reformationsjubiläums." Insgesamt wurden in Sachsen 60 Lutherlinden gepflanzt.