Eine Achterbahn zum Stadtfest

Programm Organisatoren informieren über Höhepunkte und Änderungen

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Organisatoren und Sponsoren des Stadtfestes präsentierten am Mittwoch die neuen Plakate. Foto: Holger Frenzel

Werdau . Die Besucher, die zur Party in die Innenstadt kommen, können sich erstmals auf eine Fahrt in der Achterbahn freuen. Sie soll auf der Brachfläche zwischen Markt und Brühl aufgestellt werden. Dabei handelt es sich um ein Fahrgeschäft aus Cottbus. Für die Achterbahn wird eine rund 23 mal 18 Meter große Fläche benötigt. Die Organisatoren haben am Dienstag das Areal genau ausgemessen.

Einen Tag später - am Mittwoch - konnten sie bei einer Pressekonferenz den Achterbahn-Deal vermelden. "Das ist wieder mal etwas komplett Neues", sagt Rigo Reuter vom Vorstand des Gewerbeverbundes. Der Verein treibt die Vorbereitungen für die Veranstaltung, die vom 15. bis 17. September stattfindet, voran. Dabei handelt es sich um die 23. Auflage.

Diese Änderungen stheen bereits fest

Neben dem Aufbau der Achterbahn gibt es eine Vielzahl von weiteren Änderungen. Die August-Bebel-Straße kann in diesem Jahr nicht genutzt werden. Deshalb macht der Gewerbeverbund aus dem Stadt- und Straßenfest ein Straßenfest. René Müller, der sich bisher um viele organisatorische Dinge gekümmert hat, steht nicht zur Verfügung. "Wir müssen die Aufgaben auf breite Schultern verteilen", sagt Michael Jubelt, amtierender Vorsitzender des Gewerbeverbundes.

Zudem gibt es eine zweite Bühne auf dem Markt in der Nähe der Leipziger Straße. Bei Bedarf kann der Kirchplatz für den Aufbau von Ständen der Händler mit genutzt werden. Fahrgeschäfte ziehen auf die Fläche am Brühl. Auch beim Programm machen sich Neuerungen erforderlich. Der Fassbieranstich von Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) wird vom Samstagnachmittag auf den Freitagabend verschoben.

Am Samstag präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr auf der Festmeile - unter anderem mit der Übergabe eines neuen Fahrzeugs und den Stadtmeisterschaften im Löschangriff. Der Abschluss am Sonntag ist gegen 19 Uhr und damit deutlich früher als in den Vorjahren geplant. "In der Vergangenheit war das Interesse an der letzten Band einfach zu gering", sagt Rigo Reuter. Für das Fest steht ein Budget im "fünfstelligen Bereich" zur Verfügung.

Genauere Angaben haben die Gastgeber noch nicht gemacht. Sponsoren und Stadt unterstützen das Stadtfest. Die Gespräche mit weiteren Partnern laufen noch.